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Mi, 20. Juli 2005, 22:48

Software::Distributionen::Debian

Debian integriert »Debtags«

Debian hat ein neues Paketkategorisierungssystem »Debtags« in die offiziellen Paketlisten integriert.

Debtags-Editor

René van Bevern

Debtags-Editor

Waren bei Debian und vielen anderen Distributionen die Softwarekategorien bisher sehr grobkörnig, tat sich außerdem das Problem auf, dass Softwarepakete meist nur einer dieser Kategorien angehören konnten. Um diesem Problemen Einhalt zu gebieten, begann vor über einem Jahr die Entwicklung am Debtags-System, dessen Informationen jetzt in die offiziellen Paketlisten einflossen, was den Beginn des Einzuges in Debians Infrastruktur markiert.

Statt die Pakete in Kategorien einzuteilen, werden die Kategorien den Paketen zugeordnet - gleich mehrere an der Zahl. Da diese "Tags" zudem feinkörniger als bisherige Kategorien sind, halten sie neben dem Verwendungszweck eines Softwarepakets auch fest, in welcher Sprache das Programm implementiert ist, welche Art Benutzerschnittstelle es liefert, welches Toolkit (z.B. Qt oder Gtk+) es verwendet und mit welchen Dateiformaten oder Geräten es umgehen kann, sodass eine gezielte Paketsuche in der Form »Grafischer Editor mit E-Mail-Unterstützung« möglich ist.

Debtags-verarbeitende Werkzeuge befinden sich ebenfalls in der Distribution: debtags selbst sucht Pakete, die mit bestimmten Tags behaftet sind oder Applikationen, die einem anderen bekannten Programm ähnlich sind. Mit debtags-edit steht eine grafische Oberfläche zum Verändern der Debtags-Datenbank zur Verfügung, die Änderungen automatisch an eine zentrale Stelle weiterleiten kann. Ferner enthält packagesearch ein KDE-Werkzeug zur Paketsuche.

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