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So, 24. Juli 2005, 22:51

Software::Distributionen::Canonical

Pro-Linux: Common Lisp in Debian und Ubuntu

Pro-Linux wendet sich heute an die Programmierer, speziell diejenigen, die sich für die Programmiersprache Lisp interessieren.

Anwendungen und Bibliotheken in der Programmiersprache Common Lisp auszuliefern, kann sich als schwierig erweisen, denn als ANSI-standardisierte Sprache existieren eine Vielzahl von Implementierungen, die jenseits des Standards recht unterschiedliche Erweiterungen mitliefern und zudem unterschiedliche Formate für den kompilierten Code benutzen.

»Common Lisp in Debian und Ubuntu« von René van Bevern zeigt, wie Debian und Ubuntu - und auch Gentoo - Common-Lisp-Implementierungen und -Bibliotheken ins System integrieren und wie die Koordination des CL-Teams von Debian und Ubuntu erfolgt. So haben Entwickler die freie Wahl, welche der verfügbaren Implementierungen sie wählen wollen und können die meisten Bibliotheken mit jeder dieser Implementierungen nutzen.

Auch heute noch wird das mehr als 45 Jahre alte Lisp vielfach unterbewertet. Seine objektorientierte Erweiterung, das Common Lisp Object System (CLOS), das 1994 standardisiert wurde, soll das leistungsfähigste Objektsystem sein, das irgendeine Sprache besitzt. Wahrscheinlich waren der vermeintliche Performance-Nachteil gegenüber Sprachen wie C und die gewöhnungsbedürftige Syntax Hauptgründe dafür, daß Lisp im Schatten anderer Sprachen blieb. In Zeiten, in denen viele GUI- und Web-Anwendungen in interpretierten Sprachen geschrieben werden, lohnt es sich aber mehr denn je, Lisp eine Chance zu geben.

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