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Do, 28. Juli 2005, 13:29

Neue Studie zum Thema Sicherheit

SANS veröffentlichte eine neue Studie, die den Beleg für die Überlegenheit in Sachen Sicherheit der Linux-Distributionen gegenüber anderen Betriebssystemen liefern soll.

Laut einer SANS-Studie sind Benutzer von Linux weniger durch Internet-Sicherheitslöcher gefährdet als die Anwender anderer Plattformen. Die Studie identifiziert die »Top 20« Sicherheitslöcher im Internet. Wie Red Hat bekannt gab, betreffen von diesen zwanzig lediglich zwei auch Abonnenten von Red Hat Enterprise Linux.

»Viele Studien versuchen die Zahl von Sicherheitslücken in Linux mit anderen Betriebssystemen zu vergleichen. Aber keine berücksichtigt, wie kritisch die jeweiligen Probleme sind«, so Mark Cox, Leiter des Red Hat Security Response Teams, in Anspielung auf diverse von Microsoft in Auftrag gegebene Studien. »Diese Studie belegt, dass Linux-Anwender von vergleichsweise wenigen kritischen Sicherheitslücken betroffen sind«. Wie Cox weiter berichtet, bestehe die Strategie von Red Hat darin, auftretende Probleme schnell zu beseitigen. Entsprechende Patches werden sofort zur Verfügung gestellt.

Im März diesen Jahres hatte Microsoft verkündet, dass Windows sicherer als Linux sei und dass Linux über mehr Sicherheitslöcher als Windows verfüge. Unternehmen, die ihre Webseiten unter Linux laufen lassen, setzen sich einem größeren Risiko aus als jene Firmen, die Windows verwenden. Laut Security Innovation hatte der Linux-Server zweimal so viele Sicherheitslöcher wie eine Windows-Lösung. Während Windows 52 Löcher aufwies, hatte Linux 174 Sicherheitslücken zu flicken.

Eine gegenteiligen Meinung wie Microsoft scheinen dagegen die Benutzer von Computersystemen zu vertreten. Vor knapp zwei Wochen konnte Linux in einer Umfrage, die InformationWeek Research über Linux und Open Source durchführte, gute Noten für Sicherheit für sich verbuchen.

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