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Do, 4. August 2005, 12:55

Software::Distributionen

BreakMyGentoo.net wieder eröffnet

BreakMyGentoo.net, eine Seite, die experimentelle Pakete (ebuilds) für die Gentoo-Metadistribution zur Verfügung stellt, ist mit neuem Projektleiter nun wieder aktiv.

Lars Strojny, der die Seite von ihrem Gründer Matthew Schick übernommen hat, bezeichnet BreakMyGentoo.net ironisch als »die zentrale Anlaufstelle für all jene, denen ihr normales Gentoo-Setup noch nicht instabil genug ist«. Obwohl der Name »Break My Gentoo« anderes suggerieren könnte, ist es nicht das Ziel des Projektes, vorhandene Gentoo-Installationen zu zerstören. Bei unvorsichtiger Anwendung kann es natürlich diesen Effekt erreichen, aber hauptsächlich ist »Break My Gentoo« eine Spielwiese zum Austesten von experimentellen Paketen oder neuen Konzepten und Ideen. Es ist somit bedingt vergleichbar mit Entwicklungsversionen von Mandriva (»Cooker«), Fedora, Slackware-current oder Debian Sid/Experimental). So sagt Lars Strojny auch: »Lasst uns Gentoo wieder innovativer machen, es gibt einen Haufen Dinge, die derzeit kaputt sind.«

In diesem Sinne hofft das Projekt einen Beitrag zu leisten, die »etwas aus der Mode gekommene« Meta-Distribution Gentoo auf Vordermann zu bringen. Hochmotiviert, mit neuem Gesicht und neuer Technik sollte das gelingen, so hoffen die Macher. Die Seite wird eine wachsende Zahl von Paketen anbieten, wobei GNOME ein Schwerpunkt sein wird. Es gibt ein SVN-Versionsverwaltungssystem, das bald durch einen Bugtracker und RSS-Feeds ergänzt werden soll. Beiträge interessierter Entwickler werden gesucht und gerne angenommen.

Wie man an die ebuilds kommt, ist der About-Seite zu entnehmen. Informationen zu neuen Paketen und Seitenupdates findet man fast täglich im Newsblog.

Bis vor kurzem lag die Webseite für einige Monate auf Eis. Der bisherige Projektleiter Matthew Schick hatte keine Zeit mehr für Aktualisierungen und beschloß daher, aufzuhören. In Lars Strojny hat er nun einen aktiven Nachfolger gefunden, der das Projekt wieder in den Mittelpunkt des Interesses aller Gentoo-Entwickler rücken will.

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