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Mo, 8. August 2005, 12:43

Heartbeat 2.0.0 freigegeben

Das Linux-HA-Projekt gab die Freigabe der Hochverfügbarkeitslösung Heartbeat 2.0.0 bekannt.

Man mag großes Vertrauen in sein System haben, speziell für Linux, vor Fehlfunktionen ist allerdings kein System sicher. Bei einem Server, der Tag und Nacht betrieben wird, ist bei einem Ausfall der Ärger groß. Das Zauberwort zur Verhinderung solcher Ausfälle heißt Hochverfügbarkeit, zu dem das Linux-HA-Projekt eine Lösung anbietet.

Heartbeat wurde ursprünglich von Alan Robertson als eine Art Designstudie für das KeepAlive-Protokoll geschaffen. Mittlerweile hat es sich das Projekt verselbständigt und dient als Basis für das Linux-HA-Projekt, das wiederum eine Hochverfügbarkeits-Lösung für Linux erschaffen will. Fällt ein System aus, wechselt die Lösung von einem Primärserver zu einem zweiten Standby-System (Failover). Unternehmenskritische Anwendungen wie Datenbank, Webserver oder Mail können auf diese Weise auch bei einem Ausfall eines Rechners weiter zur Verfügung gestellt werden. Das Zweitsystem übernimmt im Fehlerfall die Aufgaben des Primärsystems.

Heartbeat kennt verschiedene Ressourcen, wie Dienste, Dateisysteme und IP-Adressen. Zur Überwachung des Rechnerverbunds (Clusters) nutzt Heartbeat eine Paketkommunikation, die über Ethernet und serielle Verbindungen stattfinden kann. In einem Ethernet-Netzwerk setzt das System auf UDP-Broadcast, UDP-Multicast oder UDP-Unicast. Es unterstützt offiziell die x86-, ia64-, x86_64-, PPC- und zSeries-Architekturen.

In der Version 2.0.0 von Heartbeat überarbeiteten die Programmierer das Messaging- und das Logging-System. Ferner unterstützt Heartbeat Multi-Nodes (bis 16 Node-Cluster getestet) und OCF und LSB-Resource-Agenten. Zu den weiteren Neuerungen gehören neue Komponenten wie ClusterInformationBase, ClusterResourceManager, Modulare PolicyEngine, LocalResourceManager und StonithDaemon. Auf der Webseite von Heartbeat finden alle Interessenten weitere Angaben über Änderungen seit der Version 1.x.

Heartbeat 2.0.0 kann ab sofort vom Server des Projektes bezogen werden. Die Programmierer bieten neben dem Quellcode auch compilierte Pakete für verschiedene Architekturen zum Download an.

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