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Do, 11. August 2005, 12:48

Software::Datenbanken

Oracle gibt zweite Version des Cluster File Systems frei

Die Neuauflage des Unternehmens-Dateisystems Oracle Cluster File System steht nun unter der GPL zur Verfügung.

Vor fast genau drei Jahren hatte Oracle mit der Ankündigung der freien Verfügbarkeit des Oracle Cluster File Systems (OCFS) überrascht. Bis heute haben nach Firmenangaben zehntausende von Anwendern OCFS vom Oracle Technology Network (OTN) heruntergeladen. Obwohl unter der GPL stehend, wurden offenbar keine Anstrengungen unternommen, das Dateisystem zu einem festen Bestandteil des Kernels zu machen.

Release 2 von OCFS soll weitere Verbreitung erfahren und unter anderem mit Novells Linux Enterprise Server ausgeliefert werden. Es gibt Anzeichen, daß das Dateisystem auch bald im offiziellen Linux-Kernel erscheinen soll. So wird Andrew Morton mit den Worten zitiert, er erwarte eine Integration in Linux 2.6.14. Es wird das erste Cluster-Dateisystem sein, das in den offiziellen Kernel Einzug hält. Andere Cluster-Dateisysteme, deren Integration in den Kernel noch aussteht, sind GFS und Lustre.

OCFS 2 wurde gegenüber dem Vorgänger in der Geschwindigkeit verbessert und soll die Systemverwaltung deutlich vereinfachen. Besonders die Verwaltung von Datenbanken, die über einen Cluster verteilt werden, soll einfacher werden. Daher ist das Dateisystem besonders für Kunden von Oracles Real Application Cluster interessant, da keine Raw-Disk-Devices mehr nötig sind. Aber auch normale Dateisystem-Operationen wurden beschleunigt.

Mitglieder des Oracle Technology Network (OTN) können ab sofort eine Entwicklerversion von OCFS 2 herunterladen. Bald soll es zudem in den Kernel integriert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es in den Unternehmens-Distributionen Red Hat Enterprise Linux 4 und Novell SUSE Linux Enterprise 9 verfügbar sein.

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