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So, 14. August 2005, 13:00

Schottische Polizei wechselt von Linux weg

Die Polizei von Zentralschottland ist nach fünf Jahren Linux-Einsatz offenbar dabei, auf eine Microsoft-Umgebung zu wechseln.

Das berichtet ComputerWeekly.com unter Berufung auf Nick McGrath, Leiter der Plattform-Strategie von Microsoft, und David Stirling, den IT-Verantwortlichen der Polizei von Zentralschottland. Demnach soll die im Jahr 2000 eingeführte Linux-Lösung mit StarOffice, die von rund tausend Mirarbeitern genutzt wurde, durch die proprietären Produkte Windows XP, MS Office und Windows Server 2003 ersetzt werden.

Die Entscheidung fiel im März dieses Jahres, als nach einer Evaluierung der Kosten ein Dreijahres-Unternehmensvertrag mit Microsoft unterzeichnet wurde. Laut McGrath hatte Microsoft dieses Mal, im Gegensatz zu früher, keine speziellen Rabatte und auch kein kostenloses Consulting angeboten. Dennnoch ist die Polizei der Ansicht, mit Microsoft 30% der Wartungskosten und 25% der Zeit der Administratoren einzusparen.

David Stirling, der IT-Verantwortliche der Polizei, erklärt dies damit, daß die Verwaltung der Linux-Systeme immer aufwendiger geworden sei. Dabei habe die Open-Source-Lösung die Anforderungen in der Vergangenheit erfüllt. Aber es sei auch zunehmend nötig, die Systeme mit anderen Polizeibehörden zu integrieren und kompatibel zu halten. Diese Anforderungen machten das System wohl immer schwieriger zu warten. Einige Bereiche werden weiter mit freier Software laufen, fügte er hinzu.

Mit den Microsoft-Systemen soll eine neue Dokumentenverwaltung aufgebaut werden, unter anderem auch, um besser auf die neuen Anforderungen eingehen zu können, die der »Freedom of Information Act« mit sich bringt. Für die Polizisten soll es außerdem eine Möglichkeit geben, sich nicht nur von ihrem eigenen Büro, sondern auch von anderen Polizeigebäuden aus, in das System einzuloggen und auf ihren Desktop zuzugreifen.

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