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Di, 16. August 2005, 12:46

Software::Kommunikation

Firefox soll barrierefreier werden

Wie der Computerriese IBM am gestrigen Montag verkündete, hat das Unternehmen der Mozilla Foundation Code für den Webbrowser Firefox beigesteuert, der die Applikation auch für User mit Behinderung einfacher nutzbar machen soll.

Der neue DHTML-Code soll laut Auskunft von IBM den Entwicklern ermöglichen, Firefox besser an die Bedürfnisse behinderter Menschen anzupassen. Dazu liefert IBM der Mozilla Foundation einfachere Methoden zur Darstellung von Seiten. Laut IBM ermöglicht der neue Code, dass Seiten besser skaliert werden können und sich besser vorlesen lassen. Zudem soll der Browser verbesserte Navigationsmöglichkeiten durch die Einbindung erhalten. Seiten sollen sich dann auch ohne Maus mit Hilfe der Tastatur navigieren lassen.

Wie Mozillazine berichtet, sind Teile des Codes seit geraumer Zeit den Entwicklern zugänglich und teilweise bereits in den aktuellen Nightly Builds integriert. So beschrieb der IBM-Entwickler und Mozilla-Coder Aaron Leventhal bereits vor Monaten die Funktionsweise des IBM-Codes. Entsprechende Änderungen am tabindex- HTML-Attribut sind deshalb seit vergangenem Jahr in Testbuilds vorhanden.

IBM gehört zu den größten Unterstützern des Mozilla-Projektes und steuerte seit der Entstehung zahlreiche Änderungen und Neuerungen bei. Von der neuesten Submission darf sich Big Blue erhoffen, dass unter anderem die Akzeptanz des Browsers in amerikanischen Regierungskreisen und Behörden steigt. US-Gesetze schreiben unter anderem vor, dass alle IT-Systeme auch von behinderten Menschen bedient werden können. Dabei spielt der Grad der Behinderung keine Rolle.

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Kommentare (Insgesamt: 20 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Lynx (gast, Sa, 20. August 2005)
Re: Lynx (xyz, Mi, 17. August 2005)
Lynx (AKFoerster, Mi, 17. August 2005)
Re: pro-linux.de (xyz, Mi, 17. August 2005)
Re: Komparativ (my2cent, Di, 16. August 2005)
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