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Fr, 19. August 2005, 12:56

Gesellschaft::Politik/Recht

CSS implementiert 1.900 Thin Clients

Die Schweizer Versicherung CSS setzt ab sofort 1.900 Thin Clients mit Linux ein.

CSS ist die zweitgrößte Schweizer Krankenversicherung, mit Hauptsitz in Luzern. Dort hat die Firma Wyse nun 1.900 Thin Clients implementiert, die sowohl für den Desktop als auch für mobile Geräte ausgelegt sind. Die neuen Thin Clients lösen die vorher bei CSS eingesetzte Infrastruktur ab.

Die CSS Versicherung verspricht sich durch die neue Lösung eine Kostenreduktion, so Pius Höltschi. Sowohl die Wartung sei einfacher als auch die Instandhaltungskosten niedriger. Dabei werde aber gleichzeitig die Datensicherheit verbessert und die Verwaltung vereinfacht. Ausschlaggebend für die Thin Clients sei aber vor allem gewesen, dass diese erlauben, die Server einfach mit den PDAs und Smartphones der Außendienstmitarbeiter zu synchronisieren.

Das bei CSS eingesetzte Modell V50 ist offiziell noch gar nicht erhältlich. »Es war für uns interessant im Vorfeld, also noch vor der eigentlichen Markteinführung der V50 Linux-Terminals, Erfahrungen in einem derartigen Großprojekt zu sammeln,« so Wolfgang Stähle, President und General Manager EMEA Operations bei Wyse Technology. Die Geräte kommen vollkommen ohne bewegliche Teile aus, so dass sie geräuschlos sind und auch wartungsfrei sein sollen. Die Konfiguration im Netzwerk ist unabhängig vom verwendeten Gerät, jeder Mitarbeiter findet also an jedem beliebigen Thin Client seine gewohnte Desktop-Umgebung vor.

Zudem kann man mobile Geräte über USB mit den Thin Clients verbinden und so Handhelds mit Palm OS oder Windows Mobile synchronisieren. Dies erfolgt über den lokalen Browser und teilweise über eine Konfiguration, die auf dem Server gespeichert ist.

Wyste bietet zwar auch Thin Clients mit Windows an, arbeitet aber nach eigenen Angaben eng mit der Open-Source-Gemeinschaft zusammen. So will man den Kunden modernste Lösungen anbieten können. Sowohl in den USA als auch in Europa gewinne Linux zunehmend an Bedeutung und sei daher schon jetzt für viele Firmen das Betriebssystem der Wahl.

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