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Mo, 22. August 2005, 22:44

Software::Büro

OpenOffice.org in Südtirol

Im italienischen Südtirol wurde OpenOffice.org auf allen Landesrechnern installiert, um mehr Formate lesen zu können und die Mitarbeiter mit der freien Bürosoftware vertraut zu machen.

Als »einen wichtigen Schritt hin zu einer stärkeren Verwendung freier Software im Landesbetrieb« bezeichnet die Landesabteilung Informationstechnik diesen Schritt. OpenOffice.org wurde auf allen PCs in der Verwaltung des Landes installiert. Es handelt sich um 3200 PCs, die zwar weiterhin mit Windows laufen, aber neben MS Office nun auch OpenOffice.org enthalten. So wird die Kommunikation mit den Bürgern verbessert, denn immer mehr gehen nach den Beobachtungen der Verwaltung dazu über, die freie Software zu nutzen. Bisher konnte die Verwaltung aber nichts damit anfangen, da MS Office keine Importfilter für das OpenOffice.org-Format besitzt.

OpenOffice.org wurde auf allen Rechnern (die letzten werden noch diesen Sommer ausgestattet) in einer deutschen und einer italienischen Version installiert. Zugrundegelegt wurde die Version 1.1.4 der Software. Damit wird auch der Grundstein für einen »eventuellen Umstieg« auf freie Software gelegt.

Wenn Microsoft jetzt, wie von der EU verlangt, Import-Filter für OpenOffice.org-Dateien schafft, würde das nicht dazu führen, daß OpenOffice wieder abgeschafft wird. Im Gegenteil: dann würde auch einer weiteren Verwendung der freien Software im Landesbetrieb nichts mehr im Wege stehen, die Behörden würden dann prüfen, ob ein Umstieg sinnvoll ist.

Die Landesabteilung Informationstechnik unterstützt auch die Mitarbeiter dabei, sich an OpenOffice.org zu gewöhnen. Auch dies geschieht mit Blick auf eine vollständige Ersetzung von MS Office. Sie hat CDs mit dem gesamten OpenOffice-Paket auf CD gebrannt und mit einer Anleitung an alle Mitarbeiter ausgegeben. Diese wurden ausdrücklich ermuntert, die freie Software auf ihrem PC zuhause zu installieren.

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