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Mi, 31. August 2005, 14:36

Korea Post wechselt zu Linux

Die südkoreanische »Korea Post« wird Windows teilweise durch Linux ersetzen.

Die staatliche Post der Republik Korea wird im ersten Schritt damit beginnen, 4.748 Desktop-PCs in ihren landesweit 2.800 Filialen auf Linux umzustellen. Diese stehen dort den Kunden der Post zur Verfügung. Damit beteilige man sich an den Bemühungen der Regierung, Linux im öffentlichen Sektor zu fördern, so die Korea Post. »Zum Ende nächsten Jahres wird die Umstellung komplett vollzogen sein«, erklärte Kim Kyung-soo, ein hoher Beamter der Korea Post.

Kyung-soo erklärte weiterhin, dass es noch keine unmittelbaren Pläne gäbe, um Linux auch auf den Büro-Computern der Post einzusetzten. Durch die Umstellung der Kunden-PCs sollen etwa 818.550 US-Dollar pro Jahr eingespart werden. Ende dieses Jahres soll Linux auch für die Online-Banking und -Bezahldienste der Korea Post zuständig sein. Derzeit läuft auch hier noch Windows, man verspricht sich von Linux aber einen besseren Schutz gegen Hacker.

Südkorea verfolgt ein sehr ehrgeiziges Programm, um Linux als Alternative zu Windows zu etablieren. Die »Korea IT Industry Promotion Agency« ermutigt beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Informationsministerium, Ministerien und Schulen, ihre Computer- und Server-Infrastruktur auf Linux umzustellen. Davon verspricht man sich vor allem Kostenersparnis, aber auch Schutz vor Viren und Hackern.

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