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Fr, 2. September 2005, 14:07

Software::Distributionen::Solaris

IBM-Studie zu Linux, Windows und Solaris

Mit der Studie "TCO für Applikationserver: Ein Vergleich von Linux mit Windows und Solaris" hat IBM nun auf die "Get the facts"-Kampagne von Microsoft reagiert.
Von ThomasS

Die von der Robert Frances Group (RFG) durchgeführte Studie analysiert die "Total Cost of Ownership", kurz TCO, eines Applikationsservers J2EE. Verglichen wird in der Studie der Betrieb des Applikationsservers auf Linux, Windows und Solaris. Dafür führten die Analysten eine Umfrage in mehr als 20 verschiedenen IT-Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten sowie Regierungsstellen durch. Die befragten Firmen sind in verschiedenen Tätigkeitsfeldern wie Bildung, Unterhaltung, Handel oder Finanzen aktiv. Die Studienteilnehmer wurden unter anderem zur Wahl des Betriebssystems und nach Gründen ihrer Kaufentscheidungen befragt. Die Befragung erfasst Unternehmen, in denen Linux, Solaris oder Windows zum Einsatz kommen.

Die Forscher der RFG sammelten sowohl qualitative als auch quantitative Daten zu den Kosten der Anschaffung, Lizenzen, Einsatz, Hersteller, Support, Ausbildung der Angestellten, Systemauslastung, System-Management/Administration, einschließlich des Sicherheitsmanagements. Die TCO werden als Summe der Komponenten Anschaffungskosten für Hardware, Kosten für Software-Lizenzen und Wartung, Betriebssystem-Support inklusive Systemadministration, Support und Administration des Applikation-Servers ermittelt.

Die RFG kommt nach Auswertung der Ergebnisse der Studie zum Schluss, dass Linux in einer J2EE-Umgebung im Vergleich zu Windows auf x86 Systemen um 40% und gar 54% günstiger als Solaris auf SPARC ist im Hinblick auf die TCO. Die tatsächliche Höhe der TCO ist z.T. auch von den verfügbaren Fähigkeiten und Planungen der Systemadministration beeinflusst, fand die RFG heraus. Darüber hinaus bietet Linux im Vergleich zu seinen Konkurrenten noch strategische Vorteile, über die die beiden anderen Plattformen nach Ansicht der RFG nicht verfügen. Linux läuft auf einer großen Bandbreite unterschiedlicher Hardware-Plattformen, ist flexibel skalierbar und damit kosteneffektiver. Basierend auf den Ergebnissen der Studie rät die RFG daher jedem Unternehmen, eine ernsthafte Evaluation von Linux als Plattform in Betracht zu ziehen, um auf zukünftige Herausforderungen des Marktes flexibel reagieren zu können.

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