Allerdings wird es wohl sogar 2 Zeitpunkte geben an denen sehr viele das Betriebssystem wechseln werden: Beim erscheinen von Vista werden schon alleine durch Mediamarkt und co. die meisten Privat Anwender wechseln und wenn Microsoft die Einstellung des XP Suportes ankündigt sind wohl auch die meisten Firmen zum Wechsel gezwungen.
Vorallem der zweite Punkt ist wichtig, da fast immer der Preis das Hauptmerkmal ist und damit kann Linux wohl nur bei den Firmen punkten. Für Privatanwender gibt es in der Regel keinen Preisvorteil, da Windows eh beim PC dabei ist. Falls es nicht dabei ist es den meisten eh egal, ob sie sich Linux oder Windows "kostenlos" runterladen. Leider!
Hoffen wir mal, das die Leute auch endlich mal anfangen auf Quallität zu achten statt immer nur billig, billig, billig. Dann dürfte der Herr sicher recht behalten.
Wenn er Linux auf den Desktop wirklich wollte, dann sollte er mal kräftig auf autopackage setzen. Mit dem Paketchaos wird es nämlich nichts für Linux auf dem Desktop. Admins können ja weiterhin selsbt kompilieren oder auf die guten alten rpm-Paketmanager setzen.
Von theBohemian am Di, 13. September 2005 um 17:41 #
Hier in unserer WG: Auf den vier Desktop PCs, dem Server, einem Laptop, einem WLAN Router (WRT54G) und der FritzBox ist bereits GNU/Linux installiert. Auf einem weiteren Laptop muss noch Ubuntu drauf.
Das interessiert keine Sau oder? Und das wollte ich auch sagen. Wieso ist es so wichtig, wenn und ob andere migrieren? Zumindest solange der Arbeitsplatz nicht davon abhängt sollte es doch egal sein ... ?
Ich denke jeder sollte für sich selbst entscheiden, wann der Zeitpunkt gekommen ist.
Von Felix Schwarz am Di, 13. September 2005 um 20:45 #
Etwas OT, hat aber mit dieser Meldung zu tun. Ich war positiv überrascht, dass diese Pro-Linux-Meldung bei news.google.de aufgetaucht ist und zwar sogar als erste (Google listet immer mehrere Quellen auf).
Das zeigt, dass die Arbeit des Teams scheinbar auch von anderen gewürdigt wird. Das möchte ich auch gleich zum Anlass nehmen, euch noch einmal zu danken
- kommerzielle Spiele erscheinen fast ausschließlich für Windows (nein ich meine nicht Tetris, MOorhuhn und konsorten...) - Jede 0815 Kommerz Software läuft nunmal darauf. Von jedem Softwareregal "lacht" einem das Windows Logo leider entgegen - mit Windows VORINSTALLIERTE und _VORKONFIGURIERTE_ PCs
Die ersten beiden Probleme wären dann gelöst wenn Vista zu alter Windows Software _VOLLSTÄNDIG_ inkompatibel wäre. Ausschließlich dann würden die Leute entweder bei XP bleiben oder wechseln auf Alternativsysteme. Vorraussetzung bleibt allerdings Unterstützung der Alternativen seitens der kommerziellen Softwarehersteller, worauf ich nicht warten würde...
Letzteres Problem sollte man meiner Meinung nach kartellrechtlich angehen können. Leider ist das mit der deutschen Rechtssprechung nicht machbar und mit der us-amerikanischen noch weniger...
Es gibt zwar gute Ansätze aber bisher gibt es immer nur schwachbrüstigeres Gerät mit Linux. Da ist dann entweder "nur" ein celeron drin oder eben keine wirklich 3D-fähige Grafikkarte sondern nur Notlösungen...
Meiner Meinung nach braucht es eine WIRKLICH groß angelegte Medienwirksame Werbekampagne seitens der großen UND kleinen "Linuxfirmen" damit es in der Öffentlichkeit Wahrgenommen wird. Man müsste sehen "Hey da gibts was neues, besseres"... Es muss ja nicht unbedingt vergleichende Werbung sein. Man sollte nur in der breiten Masse wachrufen das es Computer gibt die nicht mit Windows laufen um die Begriffe Windows und PC in der Allgemeinheit wieder zu trennen! Dazu brauch es konkrete Angebote die auch vor großen Ketten wie Aldi, Mediamarkt,... nicht halt machen. Was da bisher gelaufen war mit Walmarkt halte ich eher für Geplänkel.
SuSE/Novell wäre dafür (ob man suse nun mag oder nicht) ideal, denn es sind die Einzigen die es geschafft haben mit SuSe Linux in den "normale" Handel zu kommen und nicht ausschließlich im Linux Fachhandel zu landen.
Dazu müsste das Communityleben gefördert werden, damit die Leute quasi sozusagen in der Linux User Group mit dem Computer umgehen lernen. Was bisher, wie man an diversen Phishing Meldungen sieht immer noch ein Problem ist ist die naivität vieler nutzer. Hier sollte man die Community weiter stärken und auch sein Wissen an Leute weitergeben die GAR keine Ahnung haben.
Das ist es was es anzupacken gilt! Wenn sich nichts tut und alle nur immer schreiben "alles wird besser" klingt das für mich wie damals Blüm mit "Die Renten sind sicher".
Wenn keiner was tut im großen stil wird es so ausgehen wie mit XP es gibt einen "Linux User Knick" weil viele doch wieder mal Windows probieren und einige dabei bleiben (siehe Linuxcounter) und nachher haben alle Vista statt XP...
Das ganze bezieht sich natürlich auf den Privat Desktop. Ich hoffe das die Effekte der Art dass wenn das Unternehmen Linux einsetzt der Privatmann es daheim auch tun wir/muss um es zu lernen eine große Rolle spielen. und kommende Generationen von Kindern deren Vater sich einen Computer kauft irgendwann Linux drauf haben werden.
Beim erscheinen von Vista werden schon alleine durch Mediamarkt und co. die meisten Privat Anwender wechseln und wenn Microsoft die Einstellung des XP Suportes ankündigt sind wohl auch die meisten Firmen zum Wechsel gezwungen.
Vorallem der zweite Punkt ist wichtig, da fast immer der Preis das Hauptmerkmal ist und damit kann Linux wohl nur bei den Firmen punkten.
Für Privatanwender gibt es in der Regel keinen Preisvorteil, da Windows eh beim PC dabei ist.
Falls es nicht dabei ist es den meisten eh egal, ob sie sich Linux oder Windows "kostenlos" runterladen. Leider!
Hoffen wir mal, das die Leute auch endlich mal anfangen auf Quallität zu achten statt immer nur billig, billig, billig.
Dann dürfte der Herr sicher recht behalten.
Das interessiert keine Sau oder? Und das wollte ich auch sagen. Wieso ist es so wichtig, wenn und ob andere migrieren? Zumindest solange der Arbeitsplatz nicht davon abhängt sollte es doch egal sein ... ?
Ich denke jeder sollte für sich selbst entscheiden, wann der Zeitpunkt gekommen ist.
Das zeigt, dass die Arbeit des Teams scheinbar auch von anderen gewürdigt wird. Das möchte ich auch gleich zum Anlass nehmen, euch noch einmal zu danken
fs
- Jede 0815 Kommerz Software läuft nunmal darauf. Von jedem Softwareregal "lacht" einem das Windows Logo leider entgegen
- mit Windows VORINSTALLIERTE und _VORKONFIGURIERTE_ PCs
Die ersten beiden Probleme wären dann gelöst wenn Vista zu alter Windows Software _VOLLSTÄNDIG_ inkompatibel wäre. Ausschließlich dann würden die Leute entweder bei XP bleiben oder wechseln auf Alternativsysteme. Vorraussetzung bleibt allerdings Unterstützung der Alternativen seitens der kommerziellen Softwarehersteller, worauf ich nicht warten würde...
Letzteres Problem sollte man meiner Meinung nach kartellrechtlich angehen können. Leider ist das mit der deutschen Rechtssprechung nicht machbar und mit der us-amerikanischen noch weniger...
Es gibt zwar gute Ansätze aber bisher gibt es immer nur schwachbrüstigeres Gerät mit Linux. Da ist dann entweder "nur" ein celeron drin oder eben keine wirklich 3D-fähige Grafikkarte sondern nur Notlösungen...
Meiner Meinung nach braucht es eine WIRKLICH groß angelegte Medienwirksame Werbekampagne seitens der großen UND kleinen "Linuxfirmen" damit es in der Öffentlichkeit Wahrgenommen wird. Man müsste sehen "Hey da gibts was neues, besseres"...
Es muss ja nicht unbedingt vergleichende Werbung sein. Man sollte nur in der breiten Masse wachrufen das es Computer gibt die nicht mit Windows laufen um die Begriffe Windows und PC in der Allgemeinheit wieder zu trennen!
Dazu brauch es konkrete Angebote die auch vor großen Ketten wie Aldi, Mediamarkt,... nicht halt machen. Was da bisher gelaufen war mit Walmarkt halte ich eher für Geplänkel.
SuSE/Novell wäre dafür (ob man suse nun mag oder nicht) ideal, denn es sind die Einzigen die es geschafft haben mit SuSe Linux in den "normale" Handel zu kommen und nicht ausschließlich im Linux Fachhandel zu landen.
Dazu müsste das Communityleben gefördert werden, damit die Leute quasi sozusagen in der Linux User Group mit dem Computer umgehen lernen. Was bisher, wie man an diversen Phishing Meldungen sieht immer noch ein Problem ist ist die naivität vieler nutzer. Hier sollte man die Community weiter stärken und auch sein Wissen an Leute weitergeben die GAR keine Ahnung haben.
Das ist es was es anzupacken gilt! Wenn sich nichts tut und alle nur immer schreiben "alles wird besser" klingt das für mich wie damals Blüm mit "Die Renten sind sicher".
Wenn keiner was tut im großen stil wird es so ausgehen wie mit XP es gibt einen "Linux User Knick" weil viele doch wieder mal Windows probieren und einige dabei bleiben (siehe Linuxcounter) und nachher haben alle Vista statt XP...
Das ganze bezieht sich natürlich auf den Privat Desktop. Ich hoffe das die Effekte der Art dass wenn das Unternehmen Linux einsetzt der Privatmann es daheim auch tun wir/muss um es zu lernen eine große Rolle spielen. und kommende Generationen von Kindern deren Vater sich einen Computer kauft irgendwann Linux drauf haben werden.