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Mo, 22. November 1999, 22:33

Gesellschaft::Politik/Recht

ID-PRO will Nähe zur Universität pflegen

Der Open-Source-Dienstleister ID-PRO AG mit Niederlassungen in Bonn, Arnsberg und Frankfurt (ab Dezember) will seinen Kontakt zum universitären Umfeld ausbauen.

Die Bonner Niederlassung des auf Lösungen rund um das freie Betriebssystem LINUX spezialisierten Unternehmens hat daher neue Räume am Bonner Hofgarten vis a vis zur Bonner Universität bezogen.
Wo bisher die Bonner Vertretung von ÖTV-Chef Herbert Mai untergebracht war, bieten sich dem jungen, expandierenden IT-Unternehmen nicht nur die räumlichen Voraussetzungen für ökonomisches Wachstum - ID-PRO plant im kommenden Jahr die Gründung weiterer Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet -, sondern durch die Nähe zur Universität ein ideales Umfeld für die in Bonn geplante Entwicklungsabteilung. Denn die aus einer Fusion der Arnsberger DI Delta Internet GmbH und der Bonner ID-PRO GmbH entstandene ID-PRO AG wird sich nach den Worten ihres Vorstandssprechers Daniel Riek als Schnittstelle zwischen professionellen Anwendern und der Open-Source-Communitiy positionieren, die nicht zuletzt eine starken Basis an den deutschen Universitäten hat.
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt werden Lösungen für sicherheitskritischen Anwendungen sein. "Vor allem jene Unternehmen und Bereiche der Öffentlichen Hand, für die das Sicherheitsrisiko der üblichen Standard-Software zunehmend zum Problem wird, könnten von dem Produkten der Open-Source-Community profitieren", erläutert Riek. "Im Unterschied zur üblichen proprietären Software, deren innerer Aufbau nicht offen gelegt ist, bieten Open-Source-Produkte für sicherheitskritische Anwendungen (z.B. die Steuerung von Energieversorgungsanlagen, Krankenhäusern, Verkehrsleit- und Signalsysteme oder die Verwaltung komplexer sozialer Systeme) die besten Voraussetzungen. Denn nur hier können alle internen Mechanismen durch Analyse des Quellcodes auf Korrektheit und Wirksamkeit überprüft werden." Dies gelte in besonderem Maße für kryptographische Schutzfunktioen, deren korrektes Funktionieren und Freiheit von Hintertüren nicht aus der Beobachtung des Systemverhaltens abgeleitet werden könne, so Riek.

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