Von theBohemian am Sa, 17. September 2005 um 01:13 #
> Auch der Konkurrent HP, der ebenfalls zu den Geschäftspartnern Mandrivas gehört, will stärker auf > Linux setzen. Wie das Unternehmen diese Woche bekannt gab, wird HP »in Kürze« ein Desktop-System und > ein Notebook (NX6110) mit der Linux-Distribution Ubuntu anbieten. ... als würde Ballmer demnächst noch mehr Stühle durch die Gegend werfen.
Gerade bei Laptops lassen sich viele Anfänger abschrecken, weil es oft schon fortgeschrittenen Kenntnisse benötigt auf ein aktuelles Notebook Linux ordentlich zu installieren, wenn da ein Laptop vorinstalliert kommt bei dem alles läuft, dann wird das mit Sicherheit ne tolle Sache und wird mehr Leute davon überzeugen, dass Linux mittlerweile auch auf Laptops super läuft entgegen der landläufigen Meinung.
Da stimme ich dir voll zu. Mir ist es schon zuviel Ubuntu auf dem Desktop ISDN beizubringen. Wenn ich ein vorinstalliertes System kaufen könnte das nicht mit 10000 Programmen überladen ist (Ubuntu ist da positiv), die gleiche Performance wie Windows aufweist (nicht wie Suse)und bei dem alle grundlegenden Arbeiten out of the Box möglich sind (MP3, Video, TV, Brennen) und das mit einem großteil aktueller Hardware (Scanner, mein Officejet, ext. ISDN-Adapter, DVB-T)zurecht kommt, würde ich sofort wechseln.
Auf jeden Fall dürfte ein großer Kistenschieber wie Dell einen positiven Schub für eine weitere Verbreitung von Linux bringen. Wenn das System gut Eingerichtet ist.
Gut dann werde ich es etwas relativieren, damit dir nicht gleich die Hutschnur platzt
Mein subjektiver Eindruck auf meinem Rechner war halt das Suse (9.x)spürbar Träger ist als Windows XP. Das mag auch daran liegen das ich mich mit Windows auskenne und dort schon einiges optimiert ist. Mit Linux habe ich praktisch keine Erfahrung, deshalb habe ich bei Suse(KDE als DE)nur einige Optische Spielerreien abgestellt. Sicher kann man dort auch noch mehr für eine bessere Leistung machen. Ubuntu 5.04 z.b. kam mir dagegen richtig flüssig vor. Aber das sind nur Eindrücke die ich auch nicht mit der Stoppuhr gemessen habe.
Linux ist mit X langsamer, weil es nicht direkt in den Kernel implementiert ist. Aber ich persönlich habe noch keinen Unterschied zu Windows gemerkt. Das einzige was langsamer ist, ist der Browser. Aber bekanntlich ist der IE ja schon beim Start von Windows fast komplett geladen.
Auch wenn es jetzt viele als getrolle abstempeln, aber ich habe einige Distributionen ausprobiert: Mepis, Mandriva, PCLinuxOS, Libranet, SphinxOS. JEDE war flotter als all die SuSEs vorher. Gelegentlich bekomme ich gar den Eindruck die Kanotix Live-CD ist (als Live-CD) performanter als eine SuSE auf Platte. Kann sein, daß man den Unterschied auf einem Dual-Prozessor AMD64 nicht merkt, aber den habe ich nunmal nicht ...
Von GeronWhatsUp am Sa, 17. September 2005 um 10:50 #
> ...die gleiche Performance wie Windows aufweist > (nicht wie Suse)... > > Du Troll!
Wieso das denn? Ich fahre jetzt seit über 7 Jahren SUSE und Windows, seit Version 8 wird SUSE nunmal träger (was ich nicht schlimm finde, da ich noch damit arbeiten kann). Wer was anderes behauptet, lügt sich und anderen einfach in die Tasche.
Von The Transporter am So, 18. September 2005 um 09:27 #
> Ich fahre jetzt seit über 7 Jahren SUSE und Windows
Also ich fahre seit eh und je BMW. Wieviel PS haben denn deine SUSE und dein Windows? Man munkelt, SUSE sei auf Double-Whisbone-Einzelradaufhängung umgestiegen, stimmt das?
Von Tröllchen am Sa, 17. September 2005 um 14:21 #
Oh, Sebastian, ein neues Notebook! Toll! Und gut, dass wir das jetzt alle wissen! Und dann noch eines, auf welchem etwas funktioniert, was noch niemand bisher geschafft hat:
Wo um alles in der Welt gibts da ein Problem? Fahre jetzt seit über einem Jahr XP und Suse (9.1-9.3) auf einem Toshiba. Ohne Probleme. Und Performance Probleme habe ich auch (nicht). Suse bootet konstant lange. Windows mal mit 30 Sek. mal mit 5 Min. (spassig, mal wieder ein nettes kleines Tier, trotz 3 Firewall, Virenscanner und AdAware ?).
KDE finde ich auch nicht gerade langsam (ist über die Zeit sogar schneller geworden) und wenn nicht, nehme ich Enlightenment. Fürs 3D (Cinema 4D) muss Wine herhalten. Grosse Unterschiede hab ich da zu Windows auch noch nicht festgestellt (kleine Unterschiede gibts schon).
Nein, ich bin kein Home user. Ja, ich mache 3D proffessionell. Deshalb auch Linux, ich will das meine Projekte überleben
Meine Fritz!Card PCI lief auch auf anderen Distributionen ohne viel Bastelei, allerdings nur mit Kernel 2.4 und der alten ISDN4Linux-Geschichte. Der CAPI-Treiber von AVM dagegen machte selbst auf SUSE Probleme. Zum Glück konnte man weiterhin ISDN4Linux verwenden.
Von man-draker am Sa, 17. September 2005 um 20:19 #
Kann ich nicht bestätigen: Paket von AVM gezogen, installiert, make install gestartet, Netzwerk restart und lief. OK, Dank DSL-Flat brauch ich es nur noch für Capisuite (FAX, und Anrufbeantworter), aber der AVM-Treiber ist jedenfalls bei Mandriva-Linux 2005LE nicht das Problem.
Bei Mandriva 2005LE (Kaufversion) sind die Treiber von AVM sogar schon dabei. Kann und will ich allerdings nicht mehr testen.
Als gerade der Kernel 2.6 draußen war, machte CAPI jedenfalls hier nur Probleme. Auf SUSE 9 konnte ich keine Internetverbindung via ISDN (bei Verwendung des Closed-Source-Treibers von AVM) aufbauen. Bei einigen Versuchen oopste sogar der Kernel. hisax dagegen lief einwandfrei. Hilft Leuten mit ner Fritz!Card DSL natürlich überhaupt nicht.
Von Kevin Krammer am Sa, 17. September 2005 um 16:19 #
Ich hatte vor drei Jahren mal ein System mit ISDN, daß ich von SuSE auf Debian umgestellt haben (Ich glaube da war Woody gerade noch nicht stable).
Ist wie gesagt schon ein bischen her, aber ich kann mich nicht erinnern, daß es irgendwie Probleme gab. Hatte allerdings ein dial-on-demand Setup, vielleicht spielt das eine Rolle.
Während der guten alten Amiga-Zeit hatte ich ein ISDN-(Modem?) am Serial Anschluss, dieses konnte man wie ein ganz normales Modem mithifle von AT-Kommandos ansteuern. Mein erstes war ein TKR Twister und später kam noch eine Hagenuk SpeedDragon hinzu. Die Geräte hab ich heute noch in Verwendung als Dial-In. Bei eBay gibts die für ganz schmales Geld.
Von Kai F. Lahmann am So, 18. September 2005 um 21:45 #
nicht nur in Afrika nicht. Deutschland ist der einzige Markt, wo ISDN irgendwie relevant ist. Darum auch diese extrem niedrige Priorität bei der Entwicklung.
ich freu mich ja auch drüber, aber kann mir mal jemand verklickern warum französische Studenten Dell-Notebooks mit Linux deutsche Studenten IBM-Notebooks mit Linux bekommen
und ich als "normaler" Kunde noch nicht mal ein Notebook ohne OS kaufen darf weder von Dell noch von IBM ????
Weil auch ein Student noch mit einem IBM T43 und einer SuSE 9.3 noch einiges mehr zu tun hat als nur die Installations-DVD einzulegen. Ich sage es ungern, aber Suspend to RAM funktioniert nicht out of the box, MP3-Support auch nicht bei der 9.3, Video- und DVD-Support sind ebenso notdürftig. Da bedarf es halt im Moment noch ein wenig Feinarbeit, die man Studenten zumutet und auch zumuten kann. Ich bin selbst Student im 8. Semester und habe mein T43 gerne 'nachbearbeitet', um es so zum Laufen zu bringen, wie ich es möchte. Weil es einfach besser so ist. Aber für die breite Masse ist es NOCH nicht wirklich fit genug. Aber ich bin sicher, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis in Redmond einige Leute arg ins Schwitzen geraten werden, und das nicht wegen euphorischer Aktionärs-Beschwörungs-Sessions Dafür werden genug Studenten sorgen, die mit den Geräten arbeiten und Problemstellen fixen.
Zum Thema "MP3-Support auch nicht bei der SuSE 9.3": Noch vor einigen Jahren konnten eigentlich alle Distributionen MP3 out-of-the-box abspielen, ohne dass man einen Finger dazukrümmen musste. RedHat hat dann angefangen, die Unterstützung für MP3 herauszunehmen, weil sie sich in einer rechtlichen Grauzone wiedergefunden haben. SuSE zieht jetzt anscheinend seit ein paar Versionen nach. Technisch wäre es überhaupt kein Problem MP3, Video- und DVD-Support in angenehmster Weise in eine Distribution zu integrieren. Aber so eine Distribution dürftest Du rechtlich nicht mehr frei kopieren, sondern müßtest pro Stück Lizenzgebühren bezahlen, weil die jeweiligen Anbieter selbst pro ausgeliefertem Exemplar eine Gebühr abführen müsste (im Preis von WinDVD, PowerDVD usw. ist eben so eine Lizenzgebühr mit enthalten). Hier stellt sich dann die Frage, wieviele Kunden da mitmachen. Die Distributoren reduzieren daher lieber den Lieferumfang um rechtlich nicht angreifbar zu werden.
Gehört das MP3-Format nicht irgendeinem Fraunhofer-Institut? Ich dachte, die verlangen keine Lizenzgebühren. Das einzige, was die Distributoren glaub ich an dem Format stört, ist die Tatsache, dass es nicht unter einer linux-typischen Lizenz, steht, oder?
> Gehört das MP3-Format nicht irgendeinem Fraunhofer-Institut? Entwickelt vom Fraunhofer-Institut, lizensierbar bei Thomson.
> Ich dachte, die verlangen keine Lizenzgebühren. Nicht fürs Dekodieren.
> was die Distributoren [...] stört, ist die Tatsache, dass es nicht unter einer linux-typischen Lizenz, steht Nein. Das zum Kodieren Lizenzgelder bezahlt werden müssen, und ähnlich wie beim LZW-Algorithmus existieren auch hier Ausweichformate, deren Förderung die Hauptaufgabe dieser Distributionen war. Wie auch bei Debian kann man den anderen Distris die entsprechenden Libs ohne Probleme nachrüsten, dann funktionieren sie auch damit. Sicher nicht sehr einsteigerfreundlich, aber immerhin besser, als eine rechtlich zweifelhafte Distribution zu liefern.
> Hm, das sieht Thomson aber ganz anders Ja. Aber halt mit kulanter Ausnahmeregel für Freewaredekoder, siehe anderes Posting. Natürlich halte ich davon auch nichts, darauf zu bauen ist blauäugig. Hinzu kommt die Frage, was passiert, wenn ich mein Embedded-Linux System nehme, um mir einen Dekoder fürs Auto zu bauen. Ist das dann ein MP3-Player? Auf keinen Fall sollte Software, die im Basisumfang einer Linuxdistribution ist, nur eingeschränkt lizenzfrei sein. Deshalb: Pro Vorbis.
Den Passus, dass für Freeware-Player fürs Dekodieren keine Lizenzgebühren zahlen müssen, hat Thomson vor geraumer Zeit aus den Lizenzbedingungen entfernt. Thomson sagte allerdings auf Nachfrage, dass sie weiterhin für Freeware-Player keine Gebühren verlangen werden.
Nun, Thomson darf jederzeit die Bedingungen ändern. Die LZW-Kompression bei GIF-Dateien war ursprünglich auch lizenzkostenfrei, bis der Rechteinhaber, als das Format weit genug verbreitet war, auf Lizenzgebührenjagd ging. Sollte Thomson also plötzlich Lizenzgebühren verlangen, müssten für jedes weiterhin verbreitete Medium Gebühren bezahlt werden. Novell, Canonical und Red Hat müssten entweder die Weitergabe verbieten (und selbst Gebühren abdrücken) oder die Medien neu pressen (ohne MP3-Unterstützung). Zur Sicherheit machen sie letzteres. Novell bietet zusätzlich die MP3-Unterstützung via YOU an. Canonical liefert sie in universe aus. Wenn Thomson Lizenzgebühren verlangt, schmeißt Novell einfach die Multimedia-Packs aus YOU raus. Canonical könnte die MP3-Player notfalls aus universe entfernen. Die verteilten Ubuntu-CDs dagegen können weitergenutzt werden.
RedHat hat dann angefangen, die Unterstützung für MP3 herauszunehmen, weil sie sich in einer rechtlichen Grauzone wiedergefunden haben
Das stimmt nicht! RedHat hat MP3 nicht "herausgenommen", sondern war schon immer der Meinung, dass die MP3 Unterstützung eine "lizenzrechtliche Grauzone" darstellt. Deshalb war und ist MP3 Support (out-of-the box) in keiner Red Hat oder Fedora-Core Distribution enthalten. Dies wurde in der Vergangenheit in vielen Testberichten im Vergleich zur Konkurrenz (wie etwa SuSE) als Nachteil gewertet obwohl die entsprechende Nachinstallation denkbar einfach ist. Inzwischen fühlen sich aber offensichtlich auch die RedHat-Konkurrenten beim Thema MP3 nicht mehr ganz wohl in ihrer Haut...
ich bin zwar nicht mehr Student, aber ich brauchte auch so einige Zeit um mein A20 in die gänge zu bringen, ich gebe dir recht, und ja Suspent-to-RAM funktioniert immer noch nicht ,dafür ist das Winmodem (ltmodem) zu laufen gekommen :-/
nicht mehr lange dauern wird, bis in Redmond einige Leute arg ins Schwitzen geraten werden, und das nicht wegen euphorischer Aktionärs-Beschwörungs-Sessions;) Dafür werden genug Studenten sorgen, die mit den Geräten arbeiten un
Von Steffen Frenzel am Sa, 17. September 2005 um 08:38 #
>".. noch nicht mal ein Notebook ohne OS kaufen darf .."
Ohne OS ? Wahrscheinlich meinst du ohne W, Wind.. , ich kann's nich . Beim HP nx6125 zun Beispiel (mal bei guenstiger. .. schauen wer es anbietet) ist FreeDos und Ubuntu als CD zum installieren beigelegt. Und geht genial, installieren und läuft.
out of the Box? Also Ruhemodi, Modem, usw. usf.? Wenn nicht, wäre das schon ein Armutszeugnis und eher schädlch für die Linuxakzeptanz. Die meisten würden sich dann vermutlich schnell eine "Windows-Sicherheitskopie" vom Kommilitonen ausleihen und Linux weiterhin ein Waschmittel sein lassen.
modem: geht nicht sd-kartenslot: geht nicht powermanagement: geht nicht sämtliche sondertasten: gehen nicht wlan: geht nur mit ndiswrapper (wenn man glück hat, sogar zuverlässig) video-dvd: geht nicht
wen wollen die eigentlich mit diesem scheiß verarschen?
Also ich lese in dem Text von Pro-Linux nur, dass ">eine Versionumfassenden Ausstattung von Multimedia- und Produktiv-Anwendungen< ausgeliefert".
Woher nimmst du also Deine Polemik ohne Kenntnis der Fakten?
Es wäre aber sicher besser gewesen, die in Kürze erscheinende Version 2006.0 beizulegen, da diese bereits jetzt einen sehr guten Eindruck macht, auch hinsichtlich Hardware-Untersützung sicher aktueller ist.
Maß Dir mal nicht an zu wissen, "wie herum" andere Menschen denken. Etwas mehr Bescheidenheit und dafür weniger Schubladendenken wären sicher nicht verkehrt.
Von Kai F. Lahmann am So, 18. September 2005 um 21:52 #
Modem: geht fast immer (so das intel-Ding [afaik in 90% der Laptops] SD: wirklich ein Problemthema, aber bitte dazu mal google benutzen, die aktuelle Politik zu der Spec ist sogar Microsoft zu streng. PM: bei solchen Geräten wird man sich dann ja voraussichtlich mal die Mühe machen, die ACPI-Tabelle zu debuggen, dann geht's auch. Sondertasten: bei Ubuntu ist man hier mit Breezy bei "geht out-of-the-box" für die Geräte, wo das ACPI-Events sind (also fast alle). Bleiben nur noch solch komischen Fälle, wie bei FSC... WLAN: erstmal ist ndiswrapper durchaus eine Alternative und dann haben brauchbare Laptops ipw2200. DVD: Wo is da nun irgendein Problem?
Ich will Dich ja nicht unglücklich machen, aber komischerweise gibt es gerade für Thinkpads von IBM angepasste Tools um den ganzen Schmirgel hinzukriegen, die imho auch funktionieren, meine FA arbeitet nur mit Thinkpads unter anderem auch ne Menge Messeaufsteller für IBM und da funktioniert SuSE 9.2 mit Thinkpad Tools sehr gut, getestet auf A31 A31p R40, R50, T41 man muss nur die entsprechenden Pakete und den von IBM emppfohlenen Kernel verwenden.
Geil wa.
Für die Fundamentalistenfraktion, die unbedingt ihren selbstgebastleten kernel verwenden will. Wenn es in dem Fall nicht funktioniert mit den Thinkpad Tools, sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt. Im übrigen sollte es für ein Arbeitsgerät, das benutzt werden will, reichlich Latte sein.
Also auf meinem Laptop geht alles außer ACPI. Aber das liegt wohl eher daran, daß das BIOS des Laptops kein ACPI kann als an der Linux-Installation (als einziger) darauf. Vielleicht liegt das aber auch daran, daß ich Gentoo benutze. Nichtsdestotrotz finde ich es nicht angemessen, jemanden, der seinen eigenen Kernel baut, als "Fundamentalist" zu denunzieren. Warum sollte ich denn einen überladenen "ich unterstütze alles"-Kernel benutzen, der sonstwiegroß und sonstwielangsam ist, wenn ich mir auch einen schlanken, schnellen, an meine Bedürfnisse angepaßten Kernel bauen kann? Wieso sollten Module für 50 Netzwerkkarten auf meinem System rumliegen, wenn ich nur eine habe? Aber vielleicht liegt auch das daran, daß ich Gentoo benutze
> Aber vielleicht liegt auch das daran daß ich Gentoo benutze Wohl eher nicht, denn wer sein System selber baut, benötigt Headerfiles, statische Bibliotheken, Compilersuite, Autotools, etc. pp.
Ich persönlich find es Augenwischerei, sich an ein paar Megabytes Modulen zu stoßen, die Pakete aber mit allen Locales, voller Dokumentation und inklusive aller Build-Dependencies zu installieren.
Genau, und deswegen arbeiten Dell und Mandriva zusammen an einer OEM Version, was genau hast Du daran nicht kapiert? Die Centrino-Chips werden übrigens von Linux-Treibern gut unterstützt, die libdvdcss ist ein rechtlich alter Hut und wenn das BIOS den Industrie-Standards gehorcht (was die meisten nicht tun, daher ist der Standard leider nur ein Papiertiger) gibt es mit powermanagement keine Probleme. Das sind die Fakten.
Für den Rest braucht ein Kellerfrickler bei Mandriva nicht drei Wochen sondern kurz die genauen Specs und vielleicht zwei Stunden extra, dann kann man das in die Großserie geben.
Von mr.aufziehvogel am Sa, 17. September 2005 um 18:02 #
oh, wenn ich jedes mal 10 cent bekommen würde, wenn ich sätze wie "dieses notebook wird windows untergang sein" "diese distri wird windows stürzen" oder "mit dem neuen windows, werden dann alle auf linux umsteigen" gehört habe, dann wäre ich jetzt reicher als bill gates, und euer traum könnte wahr werden
Ja aber immer noch besser wie ein Windows, dass von Haus aus mit Viren kommt, unheimlich viel RAM verbrät, alle paar Stunden neugebootet werden muss und man auch noch von Microsoft ausspioniert wird.
P.S. Ich muss echt irre Glück haben, dass bei mir WLAN Powermanagement Video DVDs Sondertasten usw. auf meinem Samsung Laptop funktionieren, achne das hat nix mit Glück zu tun, ich bin einfach ein absoluter Profi, dagegen sieht selbst der beste Windowsexperte wie ein dummer Schulbub aus.
> Linux setzen. Wie das Unternehmen diese Woche bekannt gab, wird HP »in Kürze« ein Desktop-System und
> ein Notebook (NX6110) mit der Linux-Distribution Ubuntu anbieten.
... als würde Ballmer demnächst noch mehr Stühle durch die Gegend werfen.
> ... als würde Ballmer demnächst noch mehr Stühle durch die Gegend werfen.
Wo hat er das schon? *auchsehenmag* *grins*
"Mithalten"? Ja, glaubst Du denn die installieren mit angezogener Handbremse?
Auf jeden Fall dürfte ein großer Kistenschieber wie Dell einen positiven Schub für eine weitere Verbreitung von Linux bringen. Wenn das System gut Eingerichtet ist.
(nicht wie Suse)...
Du Troll!
Auf meinem neuen Notebook
http://www.prolinux.de/forum/viewtopic.php?
t=1029310&sid=52839c6508504f443b7c406ed9ba0248
Werden SuSE und XP gemeinsam laufen.
Sebastian.
Mein subjektiver Eindruck auf meinem Rechner war halt das Suse (9.x)spürbar Träger ist als Windows XP. Das mag auch daran liegen das ich mich mit Windows auskenne und dort schon einiges optimiert ist. Mit Linux habe ich praktisch keine Erfahrung, deshalb habe ich bei Suse(KDE als DE)nur einige Optische Spielerreien abgestellt. Sicher kann man dort auch noch mehr für eine bessere Leistung machen. Ubuntu 5.04 z.b. kam mir dagegen richtig flüssig vor. Aber das sind nur Eindrücke die ich auch nicht mit der Stoppuhr gemessen habe.
> war halt das Suse (9.x)spürbar Träger ist als Windows XP.
Dem kann ich nur beipflichten!
Oliver
Linux ist mit X langsamer, weil es nicht direkt in den Kernel implementiert ist. Aber ich persönlich habe noch keinen Unterschied zu Windows gemerkt. Das einzige was langsamer ist, ist der Browser. Aber bekanntlich ist der IE ja schon beim Start von Windows fast komplett geladen.
Hoffe der erste Satz ist so richtig.
so long
.
> (nicht wie Suse)...
>
> Du Troll!
Wieso das denn? Ich fahre jetzt seit über 7 Jahren SUSE und Windows, seit Version 8 wird SUSE nunmal träger (was ich nicht schlimm finde, da ich noch damit arbeiten kann). Wer was anderes behauptet, lügt sich und anderen einfach in die Tasche.
Also ich fahre seit eh und je BMW. Wieviel PS haben denn deine SUSE und dein Windows? Man munkelt, SUSE sei auf Double-Whisbone-Einzelradaufhängung umgestiegen, stimmt das?
SCNR
Und dann noch eines, auf welchem etwas funktioniert, was noch niemand bisher geschafft hat:
"Werden SuSE und XP gemeinsam laufen."
Ich bewundere Dich!
Tröllchen
Wo um alles in der Welt gibts da ein Problem? Fahre jetzt seit über einem Jahr XP und Suse (9.1-9.3) auf einem Toshiba. Ohne Probleme.
Und Performance Probleme habe ich auch (nicht). Suse bootet konstant lange. Windows mal mit 30 Sek. mal mit 5 Min. (spassig, mal wieder ein nettes kleines Tier, trotz 3 Firewall, Virenscanner und AdAware ?).
KDE finde ich auch nicht gerade langsam (ist über die Zeit sogar schneller geworden) und wenn nicht, nehme ich Enlightenment. Fürs 3D (Cinema 4D) muss Wine herhalten. Grosse Unterschiede hab ich da zu Windows auch noch nicht festgestellt (kleine Unterschiede gibts schon).
Nein, ich bin kein Home user. Ja, ich mache 3D proffessionell. Deshalb auch Linux, ich will das meine Projekte überleben
Gruss
Yu Kei
>Du Troll!
wollen wir solch einen Jargon nicht lieber den Jungs im Heise Forum überlassen? Geht doch auch etwas höflicher, oder?
- Jens
In Afrika gibt es halt kein ISDN...
Microsoft kommt da wohl doch etwas Internationaler mit seinem OS.
Im Ernst ISDN ist unter Linux eine Katastrophe. Sicher unter Susi geht das
aber nicht jeder will Suse.
Just my 2 cent
Der CAPI-Treiber von AVM dagegen machte selbst auf SUSE Probleme. Zum Glück konnte man weiterhin ISDN4Linux verwenden.
Paket von AVM gezogen, installiert, make install gestartet, Netzwerk restart und lief.
OK, Dank DSL-Flat brauch ich es nur noch für Capisuite (FAX, und Anrufbeantworter), aber der AVM-Treiber ist jedenfalls bei Mandriva-Linux 2005LE nicht das Problem.
Als gerade der Kernel 2.6 draußen war, machte CAPI jedenfalls hier nur Probleme. Auf SUSE 9 konnte ich keine Internetverbindung via ISDN (bei Verwendung des Closed-Source-Treibers von AVM) aufbauen. Bei einigen Versuchen oopste sogar der Kernel. hisax dagegen lief einwandfrei.
Hilft Leuten mit ner Fritz!Card DSL natürlich überhaupt nicht.
Ist wie gesagt schon ein bischen her, aber ich kann mich nicht erinnern, daß es irgendwie Probleme gab. Hatte allerdings ein dial-on-demand Setup, vielleicht spielt das eine Rolle.
Bei eBay gibts die für ganz schmales Geld.
aber kann mir mal jemand verklickern
warum
französische Studenten Dell-Notebooks mit Linux
deutsche Studenten IBM-Notebooks mit Linux
bekommen
und ich als "normaler" Kunde noch nicht mal ein Notebook ohne OS kaufen darf
weder von Dell noch von IBM ????
Weil es einfach besser so ist. Aber für die breite Masse ist es NOCH nicht wirklich fit genug. Aber ich bin sicher, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis in Redmond einige Leute arg ins Schwitzen geraten werden, und das nicht wegen euphorischer Aktionärs-Beschwörungs-Sessions
Technisch wäre es überhaupt kein Problem MP3, Video- und DVD-Support in angenehmster Weise in eine Distribution zu integrieren. Aber so eine Distribution dürftest Du rechtlich nicht mehr frei kopieren, sondern müßtest pro Stück Lizenzgebühren bezahlen, weil die jeweiligen Anbieter selbst pro ausgeliefertem Exemplar eine Gebühr abführen müsste (im Preis von WinDVD, PowerDVD usw. ist eben so eine Lizenzgebühr mit enthalten). Hier stellt sich dann die Frage, wieviele Kunden da mitmachen. Die Distributoren reduzieren daher lieber den Lieferumfang um rechtlich nicht angreifbar zu werden.
Entwickelt vom Fraunhofer-Institut, lizensierbar bei Thomson.
> Ich dachte, die verlangen keine Lizenzgebühren.
Nicht fürs Dekodieren.
> was die Distributoren [...] stört, ist die Tatsache, dass es nicht unter einer linux-typischen Lizenz, steht
Nein. Das zum Kodieren Lizenzgelder bezahlt werden müssen, und ähnlich wie beim LZW-Algorithmus existieren auch hier Ausweichformate, deren Förderung die Hauptaufgabe dieser Distributionen war. Wie auch bei Debian kann man den anderen Distris die entsprechenden Libs ohne Probleme nachrüsten, dann funktionieren sie auch damit. Sicher nicht sehr einsteigerfreundlich, aber immerhin besser, als eine rechtlich zweifelhafte Distribution zu liefern.
lg
Erik
> Nicht fürs Dekodieren.
Hm, das sieht Thomson aber ganz anders: siehe Gebührenliste
Ja. Aber halt mit kulanter Ausnahmeregel für Freewaredekoder, siehe anderes Posting. Natürlich halte ich davon auch nichts, darauf zu bauen ist blauäugig. Hinzu kommt die Frage, was passiert, wenn ich mein Embedded-Linux System nehme, um mir einen Dekoder fürs Auto zu bauen. Ist das dann ein MP3-Player? Auf keinen Fall sollte Software, die im Basisumfang einer Linuxdistribution ist, nur eingeschränkt lizenzfrei sein. Deshalb: Pro Vorbis.
lg
Erik
Nun, Thomson darf jederzeit die Bedingungen ändern. Die LZW-Kompression bei GIF-Dateien war ursprünglich auch lizenzkostenfrei, bis der Rechteinhaber, als das Format weit genug verbreitet war, auf Lizenzgebührenjagd ging.
Sollte Thomson also plötzlich Lizenzgebühren verlangen, müssten für jedes weiterhin verbreitete Medium Gebühren bezahlt werden. Novell, Canonical und Red Hat müssten entweder die Weitergabe verbieten (und selbst Gebühren abdrücken) oder die Medien neu pressen (ohne MP3-Unterstützung).
Zur Sicherheit machen sie letzteres. Novell bietet zusätzlich die MP3-Unterstützung via YOU an. Canonical liefert sie in universe aus. Wenn Thomson Lizenzgebühren verlangt, schmeißt Novell einfach die Multimedia-Packs aus YOU raus. Canonical könnte die MP3-Player notfalls aus universe entfernen. Die verteilten Ubuntu-CDs dagegen können weitergenutzt werden.
RedHat hat dann angefangen, die Unterstützung für MP3 herauszunehmen, weil sie sich in einer rechtlichen Grauzone wiedergefunden haben
Das stimmt nicht! RedHat hat MP3 nicht "herausgenommen", sondern war schon immer der Meinung, dass die MP3 Unterstützung eine "lizenzrechtliche Grauzone" darstellt. Deshalb war und ist MP3 Support (out-of-the box) in keiner Red Hat oder Fedora-Core Distribution enthalten. Dies wurde in der Vergangenheit in vielen Testberichten im Vergleich zur Konkurrenz (wie etwa SuSE) als Nachteil gewertet obwohl die entsprechende Nachinstallation denkbar einfach ist. Inzwischen fühlen sich aber offensichtlich auch die RedHat-Konkurrenten beim Thema MP3 nicht mehr ganz wohl in ihrer Haut...
Gruß
Heiko
Die Windows-Lemminge werden nie aussterben.
Ohne OS ? Wahrscheinlich meinst du ohne W, Wind.. , ich kann's nich
.
Beim HP nx6125 zun Beispiel (mal bei guenstiger. .. schauen wer es anbietet) ist FreeDos und Ubuntu als CD zum installieren beigelegt. Und geht genial, installieren und läuft.
kam nun zur Lösung, dass ich mir einen MaxData zusammengestellt habe, dass nur mit einer DR DOS ausgeliefert wird.
Es gibt Lösungen, bei dem man (fast) keinen Software Lieferant (MS, Novell, Sun, Mandriva, ...) unterstützt.
Ich wollte einfach mein persönliches Debian drauf haben ...
Wenn nicht, wäre das schon ein Armutszeugnis und eher schädlch für die Linuxakzeptanz. Die meisten würden sich dann vermutlich schnell eine "Windows-Sicherheitskopie" vom Kommilitonen ausleihen und Linux weiterhin ein Waschmittel sein lassen.
sd-kartenslot: geht nicht
powermanagement: geht nicht
sämtliche sondertasten: gehen nicht
wlan: geht nur mit ndiswrapper (wenn man glück hat, sogar zuverlässig)
video-dvd: geht nicht
wen wollen die eigentlich mit diesem scheiß verarschen?
Woher nimmst du also Deine Polemik ohne Kenntnis der Fakten?
Es wäre aber sicher besser gewesen, die in Kürze erscheinende Version 2006.0 beizulegen, da diese bereits jetzt einen sehr guten Eindruck macht, auch hinsichtlich Hardware-Untersützung sicher aktueller ist.
Ich denke unser geliebter G.W. hat einen Bruder, nur der denkt anders herum : D.W.
Darum setzen Profis nur Linux/Unix/FreeBSD ein
SD: wirklich ein Problemthema, aber bitte dazu mal google benutzen, die aktuelle Politik zu der Spec ist sogar Microsoft zu streng.
PM: bei solchen Geräten wird man sich dann ja voraussichtlich mal die Mühe machen, die ACPI-Tabelle zu debuggen, dann geht's auch.
Sondertasten: bei Ubuntu ist man hier mit Breezy bei "geht out-of-the-box" für die Geräte, wo das ACPI-Events sind (also fast alle). Bleiben nur noch solch komischen Fälle, wie bei FSC...
WLAN: erstmal ist ndiswrapper durchaus eine Alternative und dann haben brauchbare Laptops ipw2200.
DVD: Wo is da nun irgendein Problem?
Achso, dein Betreff: "lasst mich raten"
Typischer Troll: Argument durch Behauptung.
Geil wa.
Für die Fundamentalistenfraktion, die unbedingt ihren selbstgebastleten kernel verwenden will. Wenn es in dem Fall nicht funktioniert mit den Thinkpad Tools, sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt. Im übrigen sollte es für ein Arbeitsgerät, das benutzt werden will, reichlich Latte sein.
Nichtsdestotrotz finde ich es nicht angemessen, jemanden, der seinen eigenen Kernel baut, als "Fundamentalist" zu denunzieren. Warum sollte ich denn einen überladenen "ich unterstütze alles"-Kernel benutzen, der sonstwiegroß und sonstwielangsam ist, wenn ich mir auch einen schlanken, schnellen, an meine Bedürfnisse angepaßten Kernel bauen kann? Wieso sollten Module für 50 Netzwerkkarten auf meinem System rumliegen, wenn ich nur eine habe? Aber vielleicht liegt auch das daran, daß ich Gentoo benutze
Wohl eher nicht, denn wer sein System selber baut, benötigt Headerfiles, statische Bibliotheken, Compilersuite, Autotools, etc. pp.
Ich persönlich find es Augenwischerei, sich an ein paar Megabytes Modulen zu stoßen, die Pakete aber mit allen Locales, voller Dokumentation und inklusive aller Build-Dependencies zu installieren.
lg
Erik
Für den Rest braucht ein Kellerfrickler bei Mandriva nicht drei Wochen sondern kurz die genauen Specs und vielleicht zwei Stunden extra, dann kann man das in die Großserie geben.
.
Auswahl habe, welches OS ich auf meinem Laptop haben kann/darf.
Ein bißchen Wettbewerb könnt ja nicht schaden,
es kommt auf jedem Fall dem Kunden entgegen.
P.S. Ich muss echt irre Glück haben, dass bei mir WLAN Powermanagement Video DVDs Sondertasten usw. auf meinem Samsung Laptop funktionieren, achne das hat nix mit Glück zu tun, ich bin einfach ein absoluter Profi, dagegen sieht selbst der beste Windowsexperte wie ein dummer Schulbub aus.
Warum also auf eine Platform setzen die nächstes Jahr eh Geschichte ist?
Mal sehen was die neuen Macs so taugen, vielleicht lohnt sich ja dann ein Wechsel.