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Mi, 5. Oktober 2005, 12:59

Neuer Open-Source Film aus Deutschland nimmt Gestalt an

Die Macher des Streifens »Die letzte Droge« stellten das Drehbuch unter die Creative Commons Lizenz und führen die Dreharbeiten live im Netz vor.

VEB Film Leipzig

Open-Source Filme zu drehen ist nicht neu und beschäftigt bereits seit geraumer Zeit zahlreiche Filmemacher. Ende 2004 war der Weg der Open-Source Filme aus Deutschland mit »Route 66« eingeschlagen. Unter dem Label VEB FILM Leipzig stellte eine Gruppe von Sachsen den ersten Open-Source-Film Deutschlands vor. Nun produziert VEB FILM Leipzig erneut einen Open-Source-Film. »Weg vom Copyright-Extremismus und den überholten Vorstellungen einiger etablierter Medienunternehmen«, schreiben die Initiatoren.

»Die letzte Droge«, so der Titel des neuen Streifens, handelt über drei Gefährten, die Südamerika auf der Suche nach einem seltenen Halluzinogen durchqueren.

Wie nun die Filmemacher bekannt gaben, steht das Drehbuch zur »Die letzte Droge« allen Interessenten unter der Creative Commons Lizenz zu Verfügung. Das 51 Seiten starke Buch wurde politisch korrekt mittels Ghostscript erstellt und stammt aus der Feder von Stefan Kluge. Kluge war bereits für das Drehbuch von »Route 66« verantwortlich.

VEB Film Leipzig

Eine Weitergabe, Veränderung und kommerzielle Verwertung des Buchs lässt das Team ausdrücklich zu. »Dieser Schritt fiel nicht ganz leicht, weil sehr viel Arbeit im Drehbuch steckt«, schreiben die Verantwortlichen. »Die Vorstellung, dass jemand, dem an den Inhalten nichts liegt, damit Geld verdient, hat mindestens einen faden Beigeschmack. Dennoch: als Kinder des Internets glauben wir fest an die Zukunft freier Inhalte, auch wenn noch nicht ganz klar ist, wie Künstler in Zukunft davon werden leben können. Wir machen einfach mal den ersten Schritt...«.

Die Dreharbeiten zu »Die letzte Droge« haben bereits begonnen. Das Drehende ist auf Mitte November angesetzt. Bis es so weit ist, können allen Interessierten dem Team bei der Arbeit zuschauen. Eine Webcam jagt permanent Bilder vom Setaufbau, Dreh, Haus-Parties und dem VEB FILM Leipzig-Alltag ins Netz. Die Dreh-Termine werden vorher auf der Startseite angekündigt.

Finanziert wird das Werk durch Sponsoren und Spenden der Netz-Gemeinde. Ein »offenes Konto« ermöglicht zudem einen Einblick in die Einkünfte und die Ausgaben der Filmemacher sowie das finanzielle Polster.

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Kommentare (Insgesamt: 28 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Hae (SiO2, Fr, 22. Dezember 2006)
Re[3]: Route 66 war SCHLECHT (Anonym, Mo, 31. Oktober 2005)
Re[2]: schlechte hollywood-kopie (slow, Di, 11. Oktober 2005)
Re: Rechtschreibung (Werner, So, 9. Oktober 2005)
Re[2]: schlechte hollywood-kopie (Wilhelm Tell, So, 9. Oktober 2005)
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