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Fr, 7. Oktober 2005, 14:39

Software::Distributionen::Mandriva

Mandriva Linux 2006

Mandriva hat die Distribution Mandriva Linux 2006 veröffentlicht.

Seit dem zweiten Release-Kandidaten, der am 19. September veröffentlicht wurde, wurden 192 Fehler in Mandriva 2006 bereinigt. Außerdem wurden 3616 Pakete neu gebaut, die meisten davon (1378) auf der x86-Architektur, weniger auf x86_64 und PPC.

Änderungen gab es wiederum vor allem am Konfigurationstool DrakX. So wird zum Beispiel bei einem Upgrade von einer früheren Version von Mandriva oder Conectiva darauf geachtet, keine unnötigen Entwicklerpakete zu installieren. Printerdrake, das Drucker-Einrichtungswerkzeug, funktioniert nun auch auf 64-Bit-Systemen.

Der Kernel 2.6.12.6 wurde ebenfalls mit einigen weiteren Fehlerkorrekturen versehen. Korrekturen aus Kernel 2.6.13 wurden in Einzelfällen in den Mandriva-Kernel übernommen. Insbesondere für das Netfilter-Subsystem wurden noch einige Updates eingebaut.

In dem Kernel ist Unterstützung für sicheres Hyper-Threading eingeschaltet. Dieses muss man gegebenenfalls mit »ht=off« zur Bootzeit deaktivieren. Bei NFS unterstützt der mitgelieferte Kernel jetzt auch ACLs und die Virtualisierungstechnologie »Xen« wurde integriert. Deren Konfiguration wurde auch gleich überarbeitet, so dass mehr Optionen aktiviert sind. Derzeit läuft sie aber nur auf x86, Unterstützung für x86_64 soll folgen. Desweiteren hat Mandriva einige Netzwerktreiber aktualisiert, darunter die für Intels WLAN-Chips. Auch der Ndiswrapper 1.2 ist standardmäßig im Kernel enthalten.

Darüber hinaus gab es nur wenige Änderungen, so ist beispielsweise GTK jetzt in Version 2.8.0 enthalten. Gaim wurde auf 1.5.0 aktualisiert und die neuste amaroK-Version 1.3 ist ebenso enthalten wie udev 068. Erstmals enthalten außerdem die x86_64-ISO-Images OpenOffice.org.

Als Compiler wird in Mandriva Linux 2006 GCC 4.0.1 eingesetzt. Mit diesem wurden auch sämtliche Pakete erstellt. An älteren Compilern ist nur GCC 2.96 mit dabei.

Mandriva Linux 2006 steht für Mitglieder des Mandriva-Clubs zum Download bereit. Die Distribution setzt sich aus drei ISO-Images zusammen, alternativ gibt es eine Mini-CD. Eine öffentlich zugängliche Version dürfte in wenigen Tagen erhältlich sein.

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