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Mi, 19. Oktober 2005, 11:56

Canara-Bank setzt auf Linux

Die indische Canara-Bank ist dabei, in mehr als tausend Zweigstellen Linux einzusetzen.

Die im Staatsbesitz befindliche Bank mit Hauptsitz in Bangalore wird, wie Infoworld Niederlande meldet, Red Hat Enterprise Linux im großen Maßstab einsetzen. Über die Hälfte der mehr als tausend Zweigstellen sei bereits umgestellt, die Umstellung der restlichen sei wahrscheinlich. Insgesamt geht es bei der Umstellung um über 1000 Server und 10000 Desktop-Rechner.

Die umgestellten Systeme liefen zuvor mit Novell Netware auf den Servern und DOS auf den Desktops mit einer selbst entwickelten Software. Diese Umgebung war an ihre Grenzen gestoßen, daher entschied die Bank, ihre Software zu migrieren. Die Entscheidung für Linux war auch durch die Kosteneffektivität motiviert sowie durch die Tatsache, daß es für alle Änderungen offen ist. Auch die Performance hat die Verantwortlichen überzeugt.

In ungefähr 200 Zweigstellen kommt ein Unix-basiertes Bankenprogramm der Firma Infosys zum Einsatz. Dieses System soll offenbar bestehen bleiben. In anderen Abteilungen der Bank werden bereits jetzt sowohl proprietäre auch auch freie Programme und Plattformen eingesetzt. Für Red Hat ist die Canara-Bank der bisher größte Kunde in Indien. Red Hat Enterprise Linux ist bereits in mindestens fünf indischen Sprachen verfügbar und kostet dort mit Support weniger als ein Fünftel des europäischen Preises.

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