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Mo, 24. Oktober 2005, 12:41

Software::Emulatoren::Wine

Wine bereits morgen »Beta«

Wie die Entwickler verlauten ließen, wird die Win32-API-Nachbildung »Wine« noch diese Woche den Alpha-Status verlassen und in einer Beta-Version erscheinen.

Wie Alexandre Julliard, langjähriger Koordinator des Projektes, bekannt gab, wird morgen die erste Beta-Version von Wine freigegeben. Damit will das Projekt den Alpha-Status hinter sich lassen und der stabilen Version 1.0 entgegensprinten. Bereits früher hatten Mitglieder von Wine angekündigt, binnen des kommenden Jahres die finale Version veröffentlichen zu wollen. Ferner wollte man sich intensiver um die Belange der Spieler kümmern. Eine erste Erfolgsmeldung stellte die Unterstützung des Safedisc-Schutzes in Wine dar.

Die Entwicklung von Wine begann 1993, um Windows 3.1-Programme auf Linux ausführen zu können. Der damalige Koordinator des Projektes, Bob Amstadt, übergab Wine in der ersten Phase der Entwicklung an Alexandre Julliard, der es immer noch leitet. Knapp zehn Jahre nach der Gründung bestand Wine aus mehr als 1 Million Zeilen C-Code und band über 300 Programmierer an sich.

Die Windows-API-Nachbildung, die ein Akronym für »WINE Is Not an Emulator« bedeutet, unterstützt über 70 Prozent der Systemaufrufe von Windows. Sie selbst emuliert nicht direkt Windows, sondern stellt Windows-Programmen lediglich Systemaufrufe der Windows-API unter Unix zur Verfügung. Damit sind die ausgeführten Applikationen ähnlich schnell wie unter dem Originalbetriebsystem. Ein Nachteil stellt allerdings die Bindung an die x86-Systemarchitektur dar.

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