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Thema: Open-Xchange schreibt Wettbewerb für Evolution-Connector aus

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Von Philipp am Mi, 26. Oktober 2005 um 16:12 #
Ich kann verstehen daß man auf Deine Beschreibung der Inder so reagiert, denn sie ist Rassismus (Rassismus: 2 Wörter Rasse und Ismus = Sein, sprich die Rasse ist...).

Hier stellst Du einen Zusammenhang zwischen den Indern (als Person/Rasse) allgemein und ihren Eigenschaften her und das mit den Worten "schlechte Arbeitsmoral, schlechte Qualität, ...defizite, etc.".

Mit Deiner Wortwahl unterstellst Du jedem Inder diese Eigenschaften und das ist so einfach Rassismus.

Wenn Du eine andere Wortwahl nehmen würdest, hätte es einfach nicht diesen Beigeschmack.

Ich selbst sehe keinen direkten Zusammenhang mit Indern, kann aber durchaus nachvollziehen, daß "das Verlagern von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer" und das "Einstellen via Greencard" zu solchen Effekten führt.

Nicht alle mit Greencard kamen aus Indien (so wie ich mich erinnere kam der Großteil aus den Ostblockländern) und nicht der Inder selbst liefert schlechte Qualität etc., sondern die beauftragten Firmen mit ihrer schlechten Qualitätssicherung.

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    Von Garfield am Di, 13. Februar 2007 um 10:37 #
    Hallo Philipp!

    Was haben die vorherigen Beiträge in Bezug auf indische Software-Codierer mit Rassismus zu tun?

    Andere Länder, andere Sitten - so ist das nun einmal. In Indien gibt es de facto immer noch eine Kastengesellschaft, auch wenn das offiziell heute alles nicht mehr so sein sollte. Das sorgt zwangsläufig dafür, daß die Menschen dort völlig anders erzogen werden. Hierarchien sind dort viel wichtiger als hier.

    Allein das wirkt sich schon fatal aus. Wenn du in Deutschland ein kleines Team mit einem Projektleiter und 2-3 Software-Entwicklern hast, dann wird der Projektleiter meist auch bereit sein, Codier-Arbeiten zu übernehmen, wenn er die Zeit dafür hat. Die Software-Entwickler wiederum werden bereit sein, nicht nur blind herunter zu hacken, was ihnen gesagt wurde, sondern sich auch Gedanken darüber zu machen.

    Wenn man in einer Kastengesellschaft aufgewachsen ist, tickt man völlig anders. In Indien läuft das so, daß ein Teamleiter niemals selbst "niedere" Aufgaben wie eben Software-Codierung übernehmen würde. Lieber setzt er sich in seinen Sessel und dreht Däumchen. Die "unteren" Team-Mitglieder wiederum sind bestrebt, einfach nur zu tun, was ihnen gesagt wird. Wenn das nicht funktioniert, wird beim Team-Leiter nachgefragt, und zwar auch bei trivialsten Sachen.

    Das habe ich jetzt nicht aufgrund irgendwelcher Vermutungen geschrieben, sondern auf der Grundlage meiner beruflichen Erfahrung mit indischen Mitarbeitern.

    Freundliche Grüße
    von Garfield

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