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Mi, 26. Oktober 2005, 21:12

Gesellschaft::Politik/Recht

IBM startet Open-Source Storage-Community

IBM hat mit einigen Partnerunternehmen ein Projekt gestartet, das eine freie Softwarebasis für Massenspeicherprodukte - neudeutsch Storage - schaffen soll.

Das Projekt »Aperi«, dessen Name aus dem lateinischen Wort für »offen« hergeleitet ist, soll eine offene Plattform werden, an der jeder teilnehmen kann. Das Projekt soll Software entwickeln, mit denen sich alle Arten von Speichersystemen verwalten lassen. Von dieser gemeinsam entwickelten Software soll wiederum jeder profitieren können. Der Name kann sich unter Umständen noch ändern.

Neben IBM sind an der Initiative Brocade Communication Systems, Cisco Systems, Computer Associates, Engenio Information Technologies, Fujitsu Limited, McDATA Corporation, Network Appliance und Sun beteiligt. Während die Unternehmen ihre Zusammenarbeit früher darauf beschränkten, Standards zu definieren, soll die Zusammenarbeit dieses Mal weiter gehen. Nicht weniger als eine allgemeine Storage-Verwaltungsplattform ist das Ziel, die von allen frei verwendbar ist und den Kunden der Speichersysteme mehr Flexibilität bieten soll.

Die Entwicklung der Plattform soll unter der Leitung einer neu gegründeten Organisation stehen, die ohne Gewinnabsichten arbeitet und herstellerunabhängig agiert. Einzelheiten zu dieser Organisation wie die Besetzung des Vorstandes werden in Kürze bekannt gegeben. IBM und seine Partner wollen Teile ihrer Verwaltungs-Technologien für die Storage-Infrastruktur an die Organisation und damit auch an die Open-Source-Gemeinschaft abgeben.

Die Community (auf der Webseite befinden sich zur Zeit noch keine weiterführenden Informationen) wird auf die vorhandenen offenen Standards für Speichersysteme aufbauen, darunter die Storage Management Initiative Specification (SMI-S) der Storage Networking Industry Association (SNIA), und hat das Ziel, Interoperabilität mit den Hardware-Produkten vieler Anbieter herzustellen.

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