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Sa, 29. Oktober 2005, 00:53

Unternehmen

Novell schließt Vertrag mit Neuseeland

Ein neuer Vertrag sichert allen neuseeländischen Behörden zukünftig einen vergünstigen Zugriff auf Novells Linux-Produkte und andere Open-Source-Software (OSS).
Von ThomasS

Der neuen Vertrag sichert den staatlichen Stellen in Neuseeland einen exklusiv günstigen Zugang zu Novells Server- und Linux-Desktop-Produkte. Zusätzlich unterstützt der amerikanische Linux-Distributor auch den vollen Zugriff auf andere Open-Source-Produkte wie MySQL oder JBoss und leistet umfassenden Support für diese Programme. Das Abkommen legt einen Schwerpunkt auf Novells Server- und Desktop-Produkte. Der Grundgedanke aus Sicht der federführenden Behörde, der Inland-Finanzbehörde, ist, dass nun auch nachrangige Stellen und Ämter von dem Deal mit Novell ohne eigenen großen Aufwand über ein im Aufbau befindliches staatliches Netzwerk profitieren sollen.

Das neue Abkommen ist eine Fortsetzung und Ausweitung einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen der neuseeländischen Regierung und Novell. Zuletzt hatte der Linux-Distributor erfolgreich gemeinsame Projekte mit dem Ministerium für Erziehung, sowie verschiedenen lokalen Gesundheitsbehörden durchgeführt, was letztlich den Ausschlag für die vertiefte Zusammenarbeit gab. Laurence Millar von der State Services Commission begrüßte die Verlängerung des Kontrakts um ein weiteres Jahr. Nach seiner Einschätzung wird damit allen neuseeländischen Behörden die Möglichkeit gegeben, entweder auf Open Source umzuschwenken oder den Anteil von OSS an der derzeitigen IT-Struktur zu erhöhen. Zugleich betonte er, dass dies auch ein wichtiger Schritt für Neuseeland aus der Abhängigkeit einzelner Hersteller ist. Schließlich wird nach seiner Auffassung der Wettbewerb verschiedener Anbieter am Markt für den öffentlichen Sektor verstärkt, was aus Sicht der Regierung zu begrüßen ist. Die Entscheidung zugunsten von FOSS ist für Millar auch deshalb wichtig gewesen, da sie mehr Flexibilität, größere Freiheit im Softwareangebot und höhere Sicherheit für die einzelnen Behörden bedeutet.

Novells Generalmanager Matthew Christie kommentierte den neuen Vertrag mit einem deutlichen Hinweis darauf, dass die zunehmende Reife und der etablierte Support für OSS durch mehrere Hersteller eine gewichtige Rolle bei der Entscheidung zugunsten des Abkommens gespielt haben.

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