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Mi, 2. November 2005, 11:25

Software::Büro

Google: Zusätzliche Entwickler zur Entschlackung von OpenOffice

Das Online-Magazin CNET News berichtet, dass Google offenbar plant, zusätzliche Entwickler zur Entschlackung von OpenOffice einzustellen.
Von ThomasS

Chris DiBona, Manager für Open Source bei Google, spezifiziert die Pläne des Suchmaschinenherstellers: "Wir werden ein paar Entwickler einstellen, die helfen sollen, OpenOffice zu verbessern." Im Blickpunkt des Interesses stehen eine deutliche Senkung des oft beklagten hohen Speicherverbrauchs und die Verringerung der derzeitigen Downloadgröße (ca. 80 MB) des Pakets, das von SUN Microsystems vor fünf Jahren unter einer Open-Source-Lizenz freigegeben wurde.

Zur näheren Begründung des Schrittes verweist Chris DiBona darauf, dass Google schon seit Jahren rege Kontakte zur Open-Source-Community pflege und viele der eigenen Entwickler selbst aus dem Open-Source-Bereich stammen. Gerade in den letzten zwei Jahren hatte Google ebenfalls eigene OSS-Projekte initiiert und z.B den Summer of Code, ein Wettbewerb zur Entwicklung von OSS unter Studenten der Computerwissenschaften, ausgerichtet: "Wir nutzen ziemlich viel OSS bei Google. Wir wollen dazu beitragen, dass es innerhalb der IT-Industrie eine gesunde, wettbewerbsfähige Community gibt."

CNET News spekuliert über Hintergründe des offensiven Eintretens für die Bürosuite, verwiesen wird dabei auf das vor einigen Wochen abgeschlossene Abkommen mit SUN und besonders auf die vor kurzem offen zutage getretene Konkurrenz zu Microsoft. In jedem Fall ist das auf vielen Plattformen lauffähige OpenOffice, als Konkurrenzprodukt zu einem gewissen, weitverbreiteten Office-Paket und kürzlich verkündeter Pläne für eine Desktop-Suchmaschine aus Redmond, auch für die Weiterentwicklung und Durchsetzung der eigenen Desktop-Search-Engine offenbar von großem strategischen Interesse für Google.

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