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Mi, 2. November 2005, 12:30

Gesellschaft::Politik/Recht

Afrikanische Entwickler erstellen Medikamentenverwaltung

Entwickler aus Südafrika haben eine freie Medikamentenverwaltung für Krankenhäuser geschrieben, dir kurz vor der Fertigstellung stehen soll.

Die Entwickler, die das Projekt starteten, hatten vor kurzem an einem dreiwöchigen Workshop der University of the Western Cape (UWC) teilgenommen. Dort wurde der Grundstein für das Programm gelegt. Die Anregung dazu kam auf einem früheren Workshop der Universität, bei dem Mohammed Sonday, Chefapotheker beim Projekt GF Jooste Healthcare, der einen Ersatz für sein veraltetes Medikamenten-Verwaltungssystem suchte, das auf Microsoft Access beruht. Im September letzten Jahres fragte er deshalb bei der Free Software Innovation Unit (FSIU) an, ob diese nicht ein neues System erstellen könne.

Die FSIU griff nach Angaben ihres Direktors Paul Scott die Idee auf und machte sie zum Thema des diesjährigen Workshops. Während des Workshops wurden die Projektspezifikationen entworfen, dann begannen die Teilnehmer mit der Entwicklung. Diese soll jetzt bereits weitgehend vollständig sein.

Das Projekt wird KHospPharm heißen, aber keine KDE-Anwendung sein, wie man aufgrund des K im Namen denken könnte. Der Anfangsbuchstabe steht offenbar für das Anwendungs-Framework "Kinky", das an der Universität Western Cape aktiv in Entwicklung ist. KHospPharm wird somit eine webbasierte Anwendung sein.

Sobald die Software fertiggestellt und getestet ist, wird sie zum Download auf der Webseite des AVOIR-Projekts zur Verfügung stehen. Entwickler-Stände können jederzeit anonym aus dem CVS-Server des Projektes ausgecheckt werden. KHospPharm ist Teil des Moduls KEWL.NextGen unter cvs.uwc.ac.za. Benutzername und Paßwort lauten "anoncvs".

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