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Mo, 14. November 2005, 23:52

Unternehmen

SGI stellt Altix 4000 vor

SGI hat sein neues Linux-Flaggschiff Altix 4000 vorgestellt, das nach Meinung seines Herstellers die Zukunft des Hochleistungsrechnens darstellt.

Anders als sein Vorgänger, der schon im Januar 2003 vorgestellte Altix 3000, ist das neue System ein Blade-System. Als Prozessoren kommen wie im Vorgängersystem Itanium2-CPUs von Intel zum Einsatz, wobei die Verwendung von Multicore-CPUs, die zur Zeit noch nicht verfügbar sind, bereits vorgesehen ist. Die potentielle Kundschaft für diese Systeme ist in allen Bereichen zu finden, in denen besonders daten- und rechenintensive Aufgaben zu erfüllen sind.

Da die Architektur des Altix-Systems für die unterschiedlichsten Aufgaben geeignet sein soll, nennt SGI dies »multi-paradigm computing«. Dies steht im Kontrast zu vielen anderen Superrechnern, die hauptsächlich für einen Zweck konstruiert wurden. Eine Schlüsselkomponente des Systems soll die Reconfigurable Application-Specific Computing (RASC)-Technologie sein, die die Grenzen der Skalierbarkeit, die sowohl die Prozessoren als auch den Linux-Kernel betreffen, weiter nach oben verschieben. Mit RASC soll sich die Performance von Anwendungen mitunter drastisch steigern lassen.

Altix 4000-Systeme werden in Standard-Racks aufgestellt, die bis zu 40 Blades aufnehmen können. Bei bis zu vier Itanium2-CPUs bzw. -kernen pro Blade lassen sich pro Rack, also auf weniger als einem Quadratmeter Fläche, fast 1 TFlops erzielen.

Auf dem ausschließlich für Linux ausgelegten System werden offiziell die Unternehmens-Distributionen von Red Hat und Novell unterstützt. Jedes Rack stellt mit seiner Shared Memory-Architektur ein großes SMP-System dar, es läuft also nur ein einziger Linux-Kernel auf den bis zu 160 Prozessoren. SGI hat wesentlich dazu beigetragen, daß Linux mittlerweile nahezu ohne Performance-Einbußen auf so viele Prozessoren skaliert.

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