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Thema: ubuntu Deutschland e.V. gegründet

21 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Manny am Di, 15. November 2005 um 16:14 #
> es ist belegt, dass zentrale anwendungen wie nautilus bugverseucht sind

Bei uns im GNOME-Bugzilla hast Du Dich allerdings noch nicht blicken lassen. Vor kurzem ist der letzte übrigens der letzte größere Crasher gefixt worden, sollte es auch im Breezy-Update geben. Wir tun wirklich alles, um Nautilus ein Rock-Solid-Produkt zu machen, oft hapert es aber an den Usern, die Bugs nicht melden oder nicht bereit sind, Debugging-Pakete zu installieren. http://live.gnome.org/GettingTraces zeigt,, wie Du einen vernünftigen Backtrace kriegst.

  • Score: 3 Von Lordi am Di, 15. November 2005 um 16:35 #
    Wie wärs mal mit Testen der Software? *duck* :)
    • Score: 3 Von Manny am Di, 15. November 2005 um 16:42 #
      Wird gemacht, es ist aber naiv zu glauben, 3-4 Entwickler könnten eine Software so extensiv testen wie Microsoft oder eben viele duzend/hundert/tausend Benutzer. Schlechter Code wird in den seltesten Fällen mutwillig produziert.
      Es sind oft sehr kleine Dinge, die solche Heisenbugs verursachen. Die letzten zwei großen Crasher waren ein QSort-Problem (dsignum/dt (foo_cmp((a,b)) != 0), und ein zu spät ausgeführter Aufruf einer Funktion zum Setzen einer Sortierfunktion, sodass Teile eines Tree-Modells unsortiert waren, wobei ein interner Algo sich auch auf das verließ.

      Versuch sowas mal mit wenigen Testern festzustellen, zumal es ja nur unter besonderen Umständen crasht. Mit neuen Test-Frameworks wie dogtail kann man sowas auch nicht einfach rausklamüsern.

    Score: 3 Von hEAdr00m am Di, 15. November 2005 um 16:58 #
    das problem, dass sich die icons immer selbständig umsortieren, wird seit mindestens einem jahr nicht gefixt. vorschauen gehen auch nicht.

    sowas frustriert und die bereitschaft zur zusammenarbeit wird dadurch natürlich verkleinert.

    achja, und quake4 läuft auch nicht, was SCHEISSE ist!

    • Score: 3 Von Manny am Di, 15. November 2005 um 17:04 #
      > das problem, dass sich die icons immer selbständig umsortieren, wird seit mindestens einem jahr nicht gefixt

      Bug-ID? Falls es noch nicht berichtigt ist: Inwiefern sortieren sie sich selbstständig um? Beim Thumbnailing?

      > vorschauen gehen auch nicht.

      Welche?

      • Score: 3 Von Manny am Di, 15. November 2005 um 17:38 #
        "berichtigt" sollte natürlich "berichtet" sein. Berichtigen können wir es erst 2-48 Stunden später ;).
        Score: 3 Von Matyy am Di, 15. November 2005 um 17:42 #
        Ich les das gerade nur zufällig, aber ja, manchmal passiert sowas: wenn nach Dateityp sortiert wird und man drauf klickt ändert sich das Icon und es ist wo anders. Muss mal in Bugzilla schauen...
        • Score: 3 Von Manny am Di, 15. November 2005 um 18:01 #
          Ah, jetzt weiß ich was Du meinst. Das System funktioniert im Moment folgendermaßen:
          Der Dateityp aller Dateien wird zunächst nach der Endung bestimmt. Klickst Du eine Datei an, wird der Dateityp nach dem Dateiinhalt bestimmt, und beim Sortieren nach Dateityp sortiert sie sich natürlich um. Dies ist eine (nebenbei bemerkt zweifelhafte) Sicherheitsmaßnamhe, die Dich daran hindern soll, unsichere Dateien (exes in doc-Gestalt) auszuführen.

          Das Hauptproblem sind jedoch Container-Formate wie WMA/WMV oder Ogg: Man kann den Dateityp erst nach dem Sniffing bestimmen, und xdgmime (MIME-Bibliothek) kann nicht mit ihnen umgehen. Bei letzterem ärgert mich das besonders, da Theora und Vorbis ja zwei Paar Stiefel sind. Die Lösung wird wohl sein, einen Flag in die "shared-mime-info" spec aufzunehmen, die Datei-Sniffing empfiehlt, und Ogg/WMV Dateien immer zu sniffen.

          • Score: 3 Von Volker am Di, 15. November 2005 um 18:56 #
            Da du das gerade ansprichst.

            ASF Dateien, die aufgrund der Dateiendung als WMV erkannt werden bringen ja diesen Dialog auch zutage.
            Falls ich mich nicht täusche gibts dazu auch einen Eintrag in Bugzilla.
            Gibts dafür eigentlich schon eine brauchbare Lösung oder muss man die Datei immernoch umbenennen um sie ohne Umweg übers Kontextmenü öffnen zu können?

        Score: 3 Von hEAdr00m am Di, 15. November 2005 um 19:01 #
        von videodateien z.b. ich muss die dateien umbenennen, dann werden vorschauen erstellt. aber ist ja keine lösung.
    Score: 3 Von Smeik am Di, 15. November 2005 um 18:57 #
    Ich weiß, ich als Smeik bin hier nicht sonderlich beliebt *schnief*.

    Aber mal ernsthaft und imho ohne Geflame:
    Wenn die Nutzer die Bugs nicht melden, obwohl es welche gibt, dann heißt das doch eindeutig, dass der Aufwand für den Nutzer zu groß ist. Ich glaube nicht, dass man mittels Propaganda allzu viele Leute davzu überreden kann, doch Bugreports einzuschicken. Mit andern Worten, so geht es nicht. Man kann sich über "den Nutzer" aufregen, man kann von ihm halten was man will. Aber wenn man Software für "den Nutzer" entwickelt, muss man dessen Bedürfnisse befriedigen. Tut man das nicht, greift "der Nutzer" zu einem anderen Produkt.

    • Score: 3 Von Oliver Zendel am Di, 15. November 2005 um 20:10 #
      Das Problem ist, das hier zwei Interessen kollidieren. Der Benutzer will es so einfach wie möglich haben, der Programmierer braucht aber soviel Informationen, wie der Benutzer geben kann, sonst kann der Programmierer den Fehler nicht vollständig verstehen. Das ist nunmal mit Aufwand verbunden. Aber in der Tat sind Bug Tracking Systeme meistens keine Vorbilder in Sachen Benutzerfreundlichkeit.
      • Score: 3 Von clausi am Di, 15. November 2005 um 22:39 #
        Dem kann ich nur zustimmen!

        Ich habe die Benutzung von Bugzilla nach kurzer Testphase aufgegeben. Die Suchmaske ist unübersichtlich, ebenso die Darstellung der Ergebnisse: Da findet man kaum etwas, und wer mag schon gerne Bugs doppelt eintragen? Das ist Arbeit für einen selbst, und für einen anderen, der diesen wieder austragen muß. Oder diese ungenügende Ansicht: Welcher anonyme Benutzer interessiert sich schon für die Nummer eines Bugs! Er möchte Titel sehen, die aussagekräftig sind.

        Dagegen habe ich keine Probleme, ein Forum wie etwa Linuxquestions.org zu navigieren, dort Diskussionen zu starten, anderen zu antworten, und ältere Beiträge zu suchen. Zwischen einem Forum und einem Bug Tracking System besteht kein so großer Unterschied: Diskussionen (Bugs), die nach Inhalten (Projekten) sortiert sind. Hier ein paar Tags extra, dort ein Verfasser mehr... sowieso alles nur DB Abfragen; in Sachen Benutzerfreundlichkeit aber ein Unterschied wie Tag und Nacht.

        • Score: 3 Von Manny am Di, 15. November 2005 um 23:09 #
          Ja, Bugzillas sind suboptimal, aber es gibt nicht viele Alternativen, die die ganze Geschichte für den Entwickler einigermaßen übersichtlich machen. Mit Hilfe der BugIDs kann man ChangeLog-Einträge leicht mit Bugzilla-Einträgen assoziieren. http://bugzilla-test.gnome.org/ ist eine neue Bugzilla-Version, etwas übersichtlicher, aber auch nicht fundamental neu. Der Ubuntu-Bugzilla verwendet eine ähnlich einfache Version, und die hat sich gut bewährt. Die Leute reden einfach mehr mit den Entwicklern.
          Bug-Triaging ist übrigens auch für die Entwickler nicht besonders ansprechend, aber es muss zwecks Systematisierung sein.
          • Score: 3 Von clausi am Mi, 16. November 2005 um 11:24 #
            Entschuldige, Manny, aber ich habe zuvor eine alternative Benutzerführung genannt: ein Forum! Dort kann man meinesachtens sehr viel lernen.

            Ich könnte jetzt schon eine ziemliche Liste zusammen schrieben. Da das für einen Kommentar dann doch etwas übertrieben wäre, kommt das auf den Stapel "Dinge, die zu tun sind, wenn ich Zeit hab."

            • Score: 3 Von Volker am Mi, 16. November 2005 um 16:10 #
              Foren sind toll, wenn man mal schnell etwas loswerden will order eine Frage hat.
              Aber in Foren mit mehreren hundertausend Themen und meheren millionen Beiträgen wirst du dich auch nichtmehr zurecht finden.
              Die Halbwertszeit von Beiträgen in aktiven Foren beträgt in der Regel höchstens 1 Woche. Und ohne die Möglichkeiten die einem Bugzilla und co bieten verschwinden Fehlermeldungen schneller als sie gekommen sind.
      Score: 3 Von Manny am Di, 15. November 2005 um 20:58 #
      > Ich weiß, ich als Smeik bin hier nicht sonderlich beliebt *schnief*.

      Das ist so nicht richtig. Du wirst von mir nur in Sachen AbiWord nicht für voll genommen, weil Du einen Bug diffus geschildert hast und nie auf mein Debugging-Angebot eingegangen bist.

      > Wenn die Nutzer die Bugs nicht melden, obwohl es welche gibt, dann heißt das doch eindeutig, dass der Aufwand für den Nutzer zu groß ist.

      Was Crasher angeht, so muss man gar keinen Browser öffnen, sondern kriegt direkt einen Dialog angezeigt mit einem Button "Entwickler informieren". Zur Not lässt man die Felder leer und klickt ein paar Weiter-Buttons. Das ist doch nicht zu viel verlangt?

      > wenn man Software für "den Nutzer" entwickelt, muss man dessen Bedürfnisse befriedigen

      Wenn der aber nichts über seine Bedürfnisse sagt, und sich nur über Ventile (wie dieses Forum) auslässt, ist es ziemlich mühselig und zeitraubend, sich dort Informationen zu beschaffen...zumal viele Entwickler ihre Freizeit opfern. Ist es wirklich nett, mich zu zwingen, Mikrosoziologie zu treiben um rauszufinden was jemand an einem Produkt missfällt?

    Score: 3 Von brum am Mi, 16. November 2005 um 09:00 #
    ... und gtk-gnutella braucht nach 12 Stunden Betrieb dann ca. 30 sec., um auf Schalterklicks zu reagieren und Bildaufbau zu aktualiseieren.
    Score: 3 Von Sptunik am Fr, 18. November 2005 um 10:33 #
    Ich glaube auch, dass das Problem bei "headroom" liegt. Eine simple Dauernörgelei hat einfach keine Innovation mehr, sondern hemmt diese. "headroom", ich weiß Du bist Troll und hast Spaß an Deinen Posts ... aber Du bewirkst das Gegenteil von etwas sinnvollem.
    - Vor allem spricht daraus eine Erwartungshaltung, die Open-Source überhaupt in keiner Weise gerecht wird. Zwar ist kein Programm von sich aus gut, aber bei Open-Source gibt es niemanden den man dafür verantwortlich machen kann. - Bei Closed-Source schon. Dass dies paradoxer Weise dazu führt, dass trotzdem viele Programme akzeptabel, gut oder sogar fähiger sind (das letztere vor allem langfristig) ist einfach ein Phänomen. Oder ein kleines Wunder. - Wer mit Bild"zeitung"s-Argumenten kommt, zeigt nur, dass er nicht in der Lage ist mehr als eine fette Schlagzeile zu denken. "headroom" Deine Aussagen sind eine maßlose (ups!) Enttäuschung für mich... Mach's mal besser!
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