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Fr, 18. November 2005, 13:31

Software::Distributionen::OpenSuse

Dritte Alpha-Version von SUSE Linux 10.1 verfügbar

Mit hohem Tempo schreitet die Entwicklung von SUSE Linux 10.1 voran.

Andreas Jaeger hat die Verfügbarkeit der dritten Alpha-Version von SUSE Linux 10.1 bekanntgegeben, die unter anderem KDE 3.5 RC1 mitbringt.

Die Neuerungen dieser Version und zukünftiger Versionen werden künftig im Wiki von OpenSUSE.org unter http://www.opensuse.org/Factory-News bekannt gegeben. In etwa vier Wochen wird die nächste Alpha-Version erscheinen. In Alpha 3 wurden gegenüber Alpha 2 tiefgreifende Änderungen durchgeführt, die zwar zu allerhand Problemen führen können, aber dem Bedürfnis einiger Benutzer, mit den neuesten Softwareversionen zu experimentieren, entgegen kommen. Während das mitgelieferte KDE 3.5 RC1 ebenso wie Kernel 2.6.14.2 als stabil gelten können, ist der Update von GCC auf den aktuellen Entwicklungsstand von Version 4.1 schon mit mehr Risiko verbunden. Aus der C-Laufzeitbibliothek glibc wurde die Unterstützung für das veraltete Linuxthreads gestrichen. Zum Verwalten von Netzwerkkarten wurde ein neues Tool, der NetworkManager, hinzugefügt. Dieser soll offenbar auch Kinternet ablösen.

Das Device-Verzeichnis /dev kann jetzt nicht mehr statisch sein, es muß zwingend auf eine RAM-Disk mit dem Dateisystem tmpfs gemountet werden. Unterstützend ist deshalb auch der Einsatz von udev, dem im Usermodus laufenden Device-Dateisystem, erforderlich. udev steuert über seine Konfigurationsdateien in /etc, welche Devices in /dev angelegt werden. So werden weitgehend nur die benötigten Gerätedateien erzeugt und /dev bleibt übersichtlich. Da udev alle Hotplug-Ereignisse verarbeitet, macht es auch das Paket »hotplug« überflüssig. Ereignisse, die während des Systemboots auftreten, werden über die »uevent«-sysfs-Attribute »nachgeholt«, was ein noch ziemlich neues Feature darstellt. udev funktioniert nun auch ohne Änderungen von initrd.

Die neueste Alpha-Version von SuSE 10.1 kann man ab sofort vom Server des Projektes sowie dessen Mirrors und via Bittorrent herunterladen. Gefundene Fehler können in einen offenen Bugzilla eingetragen werden. Die Distribution besteht aus insgesamt fünf CDs und ist für x86-, x86_64- und die PowerPC-Architekturen verfügbar. Wer bereits die Version Alpha2 heruntergeladen hat, kann erheblich Bandbreite sparen, wenn er die angebotenen »Delta-ISOs« nutzt.

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