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Mo, 5. Dezember 2005, 11:10

Open Source für Olympia 2008

Nach Informationen von ZDNet erwägt das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Einsatz von Open Source (OSS) für die Olympischen Spiele 2008 in Peking.
Von ThomasS

Nach Informationen der australischen ZDNet wird der Technologie-Partner Atos Origin des IOC dem Kommitee vorschlagen, für die Ausrichtung der Olympiade 2008 in Peking überwiegend OSS einzusetzen. Das Vorhaben wird von namhaften Herstellern wie IBM und HP unterstützt, die sich im Open-Source-Bereich bereits engagieren. Claude Philipps, Programmdirektor bei Atos Origin für die Winterspiele 2006 in Turin, dazu: "Wir haben Pläne, dies Peking vorzuschlagen. Dies wird die Lizenzkosten senken."

Dem möglichen Einschwenken auf OSS stehen allerdings noch vermutliche Kosten durch notwendigen Support entgegen. Hierzu zählt für Phillips vor allem, dass es in China nicht ausreichend Firmen gibt, die den notwendigen Support gewährleisten können: "Der springende Punkt ist Support, besonders in China hat man nicht die Firmen, die es bereits in Europa gibt." Dies fällt nach Phillips besonders ins Gewicht, da die technische Betreuung der Olympischen Spiele voraussichtlich 1700 IT-Fachleute, einschließlich 800 Freiwilliger, 450 Intel-basierte Server und UNIX-Rechner sowie 4700 weitere PCs und 700 Drucker erfordern wird.

Starre Stichtage und der Bedarf an Sicherheit führen zu eher konservativen Technologie-Entscheidungen erläutert Phillips. Dies führte unter anderem dazu, dass man bei vergangenen olympischen Spielen z.B. ganz auf kabellose Netzwerke verzichtete. Offenbar hat man sich allerdings bei Atos Origin gegen diesen Trend ausgesprochen und wird dem IOC den Einsatz solcher Netzinfrastrukturen für die olympischen Spiele in Peking vorschlagen. Desweiteren steht auch die sogenannte Radio-Frequency-Identification-Technologie auf der Agenda, mit der man den Verbleib von PCs und anderen Geräten während der Olympischen Spiele im Auge behalten will. Die technische Seite der Ausrichtung der Olympischen Spiele 2008 in Peking hält man bei Atos Origin jedenfalls für geklärt, alles weitere wird das IOC zu entscheiden haben.

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