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Mi, 7. Dezember 2005, 10:04

Software::Systemverwaltung

Neue nVIDIA-Grafiktreiber für Linux

nVIDIA hat nach rund vier Monaten neue X11-Grafiktreiber für seine Grafikchips bereitgestellt, die einige neue Features und Korrekturen mitbringen.

Die Version 1.0-8174 der Treiber wurde für die Plattformen Linux/x86 und Linux AMD64/EM64T herausgegeben.

In den neuen Treibern wurde ein Taktproblem bei GeForce 7800 GTX beseitigt, das die Performance beeinträchtigte. Ein Team von Phoronix verglich den neuen Treiber mit dem alten auf dieser Hardware und konnte auch Performance-Verbesserungen feststellen, bedauert es jedoch, daß diese nicht deutlicher ausfielen. In den meisten Tests lag die Steigerung kaum über dem Bereich der Meßungenauigkeit. Zudem wurden einige lang erwartete Features nicht in diese Treiber-Version eingebaut. Immerhin sind diese offenbar in Entwicklung.

Unter den sonstigen Änderungen ist die Unterstützung des Scalable Link Interfaces wohl die bedeutendste. nVIDIA hat zudem ein neues Programm »nvidia-xconfig« hinzugefügt, mit dem man seine X11-Konfigurationsdatei von der Kommandozeile aktualisieren kann. Desweiteren werden zusätzliche Chips unterstützt: GeForce 6100, GeForce 6150 und GeForce 7800 GTX 512. Manpages für die Hilfsprogramme wurden hinzugefügt. Der Treiber liest nun standardmäßig HorizSync- und VertRefresh-Frequenzbereiche von EDID, wenn möglich; dies kann auch wieder abgeschaltet werden. Stereo-TFT-Monitore wie SeeReal und Sharp3D DFP werden unterstützt. Das X-Display kann nun statisch durch eine Angabe in der Konfigurationsdatei rotiert dargestellt werden. Außerdem wurden Fehler beseitigt und die Installation des Treibers auch unter SELinux ermöglicht.

Einzelheiten zu einigen dieser Punkte sind in der README-Datei zu finden.

Der Treiber ist nach wie vor proprietär und besteht aus einem Binärmodul, das über ein kleines Anpassungsmodul in den Kernel geladen wird. Bei der Installation wird geprüft, ob ein passendes Anpassungsmodul im Paket enthalten ist oder von der Nvidia-Webseite heruntergeladen werden kann. Ist das nicht der Fall, kann mit dem Quellcode des Anpassungsmoduls ein eigenes Modul compiliert werden.

Bei Problemen kann man das von Nvidia eingerichtete Linux-Hilfeforum konsultieren oder sich gegebenenfalls auch per Email an den Support wenden.

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Kommentare (Insgesamt: 21 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[4]: Treiber (nev, Do, 8. Dezember 2005)
Re[6]: Besser als gar nichts (muhhh, Do, 8. Dezember 2005)
Re[7]: Besser als gar nichts (xyz, Do, 8. Dezember 2005)
Re[3]: Besser als gar nichts (xyz, Do, 8. Dezember 2005)
Re[3]: Treiber (Bill Torvalds, Mi, 7. Dezember 2005)
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