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Mo, 16. Januar 2006, 22:35

Unternehmen

Taiwan reduziert Ausgaben für Microsoft

Das Parlament von Taiwan hat einen Beschluss gefasst, in dem die Regierung aufgefordert wird, um 25 Prozent weniger Microsoft-Produkte zu kaufen.

Wie das lokale Blatt Commercial Times zitiert wird, wollen die Taiwanesen ihre Abhängigkeit von Microsoft reduzieren und sich stärker alternativen Anbietern zuwenden. Als Grund gibt das Blatt eine immer stärkere Abhängigkeit der Regierungsstellen von Microsoft an, das quasi im Alleingang die taiwanesischen Amtsstuben beliefert. Ob dieser Beschluss einen verstärkten Einsatz von quelloffener Software bedeutet, hat das Parlament indes offen gelassen.

Einem Bericht von Techworld zufolge könnte der Beschluss allerdings nicht bindend sein. Demnach verstoße das Parlament gegen die Vorschriften für freien Handel. Die zuständige Kontrollbehörde hat sich zu dieser Problematik genauso wenig geäußert wie Microsoft.

Den Redmondern weht in Asien immer rauerer Wind ins Gesicht. Bereits in der Vergangenheit haben japanische Wettbewerbsprüfer Ermittlungsverfahren gegen Microsoft eingeleitet. In Südkorea wurde der US-Multi von der Kartellaufsicht zu einer Strafe von 35 Millionen US- Dollar verdonnert. Auch China zeigt wenig liebe für Microsoft und spricht sich offen für Linux aus.

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