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Mo, 30. Januar 2006, 22:35

Software::Security

IPFire - Firewall-Distribution auf neuen Wegen

Ein Team von ambitionierten Entwicklern hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Linux-Firewall IPCop mit nützlichen Zusätzen zu erweitern.

Ausgehend von der Annahme, daß der Rechner mit der Firewall die meiste Zeit unterbeschäftigt ist, hat das Team einige Addons hinzugefügt, z.B. Priorisierung der verschiedenen Traffic-Arten mit QoS (Quality of Service), Samba, Drucker-Unterstützung, Asterisk, OpenVPN-Server, P2P-Clients und vieles andere mehr.

IPFire besitzt eine automatische Updatefunktion. Wenn die Entwickler Patches auf ihrer Webseite bereitstellen, holt das System sie automatisch. Da dieses Feature nicht auf ungeteilte Akzeptanz stößt, werden nun Alternativen erwogen. Zum jetzigen Zeitpunkt bauen alle Patches aufeinander auf, so daß keiner ausgelassen werden darf.

Auch wenn die Dokumentation noch spärlich ist, sollte die Konfiguration des Systems über die Web-Administrationsoberfläche keine Schwierigkeit darstellen. Die Entwickler unterstützen Anwender in ihrem Forum.

Auch Wünsche kann man dort oder im IRC äußern. Die Entwickler planen, das System weiter auszubauen und Anregungen der Benutzer aufzugreifen. IPFire ist offenbar aus dem Projekt IPFrog hervorgegangen, das nicht mehr weitergeführt wird.

Die aktuelle Version 1.4.9 steht als ISO-Image von 159 MB zum Download bereit.

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