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Sa, 4. Februar 2006, 18:36

Software::Kernel

»Hotfixes« sollen Kernel-Tests erleichtern

Andrew Morton will für seine experimentellen Versionen des Linux 2.6-Kernels künftig »Hotfixes« bereitstellen, damit weniger Benutzer über kritische Fehler stolpern.

Testkernel wie Andrew Mortons -mm-Serie haben die Angewohnheit, daß sich Fehler in sie einschleichen. Wenn diese dazu führen, daß Benutzer den Kernel erst gar nicht compilieren können oder der Kernel schon beim Booten abstürzt, ist das dem Testen nicht förderlich. Das ist nichts Neues, und schon seit Beginn der Linux-Entwicklung werden solche Probleme meist sehr schnell durch Patches gelöst, die auf der Linux-Kernel-Mailingliste verbreitet werden.

Chuck Ebbert sah nun auf dieser Mailingliste das Problem, daß die Patches bis zum Erscheinen der nächsten Kernel-Testversion nur in der Mailingliste zu finden sind, das heißt, unter Umständen für längere Zeiträume. Dies wäre kein größeres Problem, wenn Andrew Morton seine aktuellen Zwischenstände via git-Repositorium öffentlich verfügbar machen würde. Doch das ist nicht der Fall, anders als z.B. bei Linus Torvalds, dessen Kernel-Archiv ständig verfügbar ist, so daß Korrekturen sofort heruntergeladen werden können.

Ebbert regte daher an, ein Verzeichnis auf dem Kernel-Server anzulegen, in dem die Patches gesammelt und einfach abrufbar gemacht werden. Morton erklärte sich einverstanden, ein solches Verzeichnis anzulegen und Patches dort abzulegen. Kurz darauf veröffentlichte er eine neue Version seines Testkernels, 2.6.16-rc1-mm5, und legte ein zugehöriges Verzeichnis für Hotfixes an, das zur Zeit allerdings noch leer ist.

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