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Di, 14. Februar 2006, 10:29

Software::Grafik

Googles Picasa bald auch für Linux?

Der Online-Newsdienst DesktopLinux will erfahren haben, dass Google in Zusammenarbeit mit CodeWeavers seine Windows-Programme wie Picasa auf den Linux-Desktop bringen will.
Von ThomasS

DesktopLinux hat aus Wine-Distributor CodeWeavers nahe stehenden Kreisen erfahren, dass Google unter anderem sein Bilder-Management-Tool Picasa für Windows nun offenbar auch auf den Linux-Desktop transferieren will. Allerdings ist dies nicht, wie vielleicht vom aktiven Open-Source-Unterstützter Google zu erwarten, als Port nach Linux geplant. Vielmehr greift Google auf die ausgereifte Technologie von Wine zurück und lässt Gerüchten zufolge von CodeWeavers eine verschlankte Wine-Runtime-Engine in den Picasa-Quellcode integrieren, um das Tool unter Linux zum Laufen zu bringen. Dies soll sich für Interessenten an Linux-Picasa in höherer Benutzerfreundlichkeit auszahlen, da weder Wine noch CrossOver zur Lauffähigkeit des Tools unter Linux benötigt werden.

Beide Hersteller schweigen zur vermuteten Kooperation in Sachen Picasa unter Linux, das mittlerweile bereits das Beta-Stadium erreicht haben soll. Detaillierte Informationen von Insidern besagen, dass die Linux-Implementation von Picasa das volle Spektrum an Features aufweist wie die Version 2.x unter Windows. Das Programm soll unter Linux mit Hilfe der integrierten Wine-Runtime aus Gründen einer höheren Performance seine nativen Windows-DLLs nutzen.

Sollte Picasa unter Linux aus der Sicht von Google ein erfolgreiches Projekt werden, dann sollen wohl weitere Programme für den Linux-Desktop folgen. Nach Information von EWeek gehört der Google Talk-Client zu den ersten gehandelten Kandidaten. Nicht bekannt ist, welche Kriterien man bei Google in diesem Zusammenhang für Erfolg bzw. Misserfolg anlegt.

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