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Di, 14. Februar 2006, 19:13

Software::Datenbanken

Oracle kauft Sleepycat

Mit Sleepycat übernimmt der US-amerikanische Softwareriese Oracle den Entwickler der bekannten Berkeley DB.

Die Gerüchteküche brodelte schon lange. Nun ist es offiziell. Der Datenbankgigant fischt in Open-Source-Gewässern. Sleepycat, Entwickler der Open-Source-Datenbank Berkeley DB, geht in den Besitz des US-amerikanischen Unternehmens über. Angaben über den Kaufpreis machten die beiden beteiligten Parteien nicht. Laut früheren Spekulationen der Business Week wollte Oracle allerdings bis zu 600 Millionen US-Dollar für drei im Open-Source-Umfeld angesiedelte Firmen ausgeben.

Laut »gut informierten Quellen« des Nachrichtentickers plant Oracle neben der bekannt gegebenen Akquise von Sleepycat auch, den PHP-Spezialisten Zend und JBoss, Hersteller des gleichnamigen J2EE-Servers, zu übernehmen. Noch gebe es aber keine Einigkeit über den Preis, so dass die Übernahme noch scheitern könne, schreibt das Blatt unter Berufung auf informierte Kreise.

Zend widersprach der Darstellung von »Business Week«. »Zend steht derzeit nicht in Verhandlungen mit Oracle über einen Kauf des Unternehmens«, schreibt Zend. Der Hersteller sieht und kennt keine Grundlage für diese Gerüchte. »Unser Ziel ist es auch weiterhin, der PHP-Community und unseren Kunden leistungsfähige Werkzeuge für die Entwicklung und den Betrieb von PHP-Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck arbeiten wir eng mit Oracle zusammen, genauso wie mit anderen Unternehmen wie IBM, Sun oder MySQL«.

Mit Sleepycat kauft Oracle nach dem finnischen Datenbankspezialisten und MySQL-Vertragspartner Innobase bereits die zweite Open-Source-Firma. Im Gegensatz zu Oracles eigener Datenbank, die für generelle Business-Anwendungen konzipiert wurde, kann das Sleepycat-Produkt auch als Datenbank für eingebettete Geräte zum Einsatz kommen.

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