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Di, 28. Februar 2006, 13:14

Unternehmen

Dell liefert Linux auf Workstations aus

Der PC-Versender Dell stattet ab sofort drei High-End-Workstations mit Linux aus.

In einem »Think Tank«-Report des SDForum 2006 sind sich die Experten einig. Open Source sei noch eine »zerstörerische Kraft«, in den nächsten Jahren werde das System aber das dominante Modell zur Entwicklung von Software. Damit Linux aber auch auf dem Desktop erfolgreich wird, muss es nicht nur die geeigneten Applikationen mit sich bringen, sondern auch von großen Herstellern ausgeliefert werden.

Bereits in der Vergangenheit hatte Dell angekündigt, Großkunden mit vorinstalliertem Linux beliefern zu wollen. Für die breite Masse hat der Produzent, genauso wie der deutsche Marktführer Fujitsu-Siemens, seine Workstation-Produkte nie angeboten. Nun starten die Amerikaner einen ersten Versuch, Linux auf die Workstations der kleinen Unternehmen zu bringen.

Gleich drei neue Workstation-Modelle bietet Dell mit Linux an. Konkret handelt es sich um den Dell Precision 670n, den Dell Precision 470n, und den Dell Precision 380n. Die Preise variieren zwischen 759 und 1.263 US-Dollar und unterscheiden sich nicht von der Windows-Ausführung. Als Betriebssystem liefert der Hersteller Red Hat in den Enterprise Linux-Varianten aus.

Dell weist allerdings darauf hin, dass es sich bei dem neuen Angebot um keine Rechner für den Privatgebrauch handelt. Der Versender fokussiert vor allem den »High-End«-Einsatz wie 3D-Animation und ähnliches. Aber der Umstand, dass Dell seine Produkte ab sofort öffentlich zum Kauf anbietet und sie im »Small Business«-Programm auflistet, legt die Überlegung nahe, dass es sich dabei um einen Testballon handeln könnte. Für Kunden hat es vor allem den Vorteil, dass sie nun den vollen Dell-Support für drei Jahre sowie ein Jahr Support von Red Hat erhalten.

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