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Mi, 1. März 2006, 10:47

Neues DHCP für Linux?

Der Kernel Entwickler Stefan Rompf arbeitet an einer neuen DHCP-Umsetzung für den Linux-Kernel - DHCP verteilt automatisch IP-Adressen im Netzwerk.
Von mre

Die neue DHCP-Variante soll automatisch erkennen, dass ein Benutzer von einem DHCP-Server getrennt wurde, und selbständig nach einer neuen Verbindungsmöglichkeit suchen. Rompf argumentiert, dass die aktuellen Kernelversionen der Reihe 2.6 sowohl Abbruch als auch Aufbau einer Verbindung erkennen würden, weshalb eine Veränderung des DHCP-Clients sinnvoll wäre, um von dieser Funktion Gebrauch zu machen. Kritiker behaupten jedoch, eine neue Umsetzung des Standards wäre unnötig, da die aktuelle Version genügend stabil funktioniere und die Nachfrage nach einer derartigen Erweiterung gering sei.

Durch eine neue Funktion, die erstmals im Kernel 2.6.17 zum Einsatz kommen soll, kann Software, die im Benutzer-Modus ausgeführt wird, beeinflussen, wie eine Verbindungstrennung durch den Kernel signalisiert werden soll. Dadurch könnte der DHCP-Client angewiesen werden, eine neue IP-Adresse beim Server abzuholen. Um diese Funktion allerdings voll auszunutzen, wird neue Software notwendig. Diese Lücke könnte Rompf mit seinem neuen DHCP-Client schließen.

Der Kernelentwickler betont, dass es sich bei seiner neuen Umsetzung um ein Programm handeln werde, dass nicht Teil des Kernels sei, sondern im Benutzer-Modus ausgeführt wird. Derzeit befindet sich die neue Umsetzung im Alpha-Stadium.

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