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Mo, 13. März 2006, 11:42

Gemeinschaft

FSFE feiert fünfjähriges Bestehen

Die am 10. März 2001 gegründete Free Software Foundation kann den fünften Geburtstag feiern.
Von mre

Die gemeinnützige Organisation hat sich die Verbreitung freier Software in Europa zum Ziel gesetzt. Besonders hervorzuheben ist hierbei vor allem AGNULA, eine komplette Linux Distribution für Audio- und Multimedia-Anwendungen, die komplett auf freier Software basiert. Schlagzeilen machte die FSFE ebenfalls mit einem Boykott des Softwareportals Sourceforge, da es laut der FSFE die Rechte der Nutzer einschränke und auf unfreier Software basiere.

Die FSFE vertritt weiterhin die rechtlichen Interessen freier Programmierer und setzte sich entschieden gegen Softwarepatente ein. Mithilfe des Fellowship-Programms soll der Austausch zwischen Entwicklern freier Software zusätzlich gefördert werden.

In der offiziellen Pressemitteilung der FSFE nimmt Georg Greve, Präsident der Organisation, zu der Entwicklung der regierungsunabhängigen Organisation Stellung: »Es ist erstaunlich für mich, was wir in den fünf Jahren seit unserer Gründung erreicht haben. [...] Ich hätte derartige Erfolge in so kurzer Zeit niemals erwartet.«

In Zukunft kommen neue Herausforderungen auf die FSFE zu. Beispielsweise kritisiert Jonas Öberg, Vizepräsident des eingetragenen Vereins, die Technik DRM (Digital Rights Management), die vorschreibe, »wo und wie die Nutzer Daten und Medien benutzen dürfen, die ihnen gehören oder die sie gekauft haben«.

In einem Interview, das Pro-Linux 2001 führte, erhoffte sich Georg Greve von der FSFE, »dass sie in fünf Jahren in allen europäischen Ländern präsent und aktiv sein« und sich als juristisch tragfähige und krisenfeste Struktur erweisen werde, was die derzeitige Position der Organisation recht gut wiedergibt.

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