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Thema: Live-CD mit L4-Mikrokernel

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Thomas am Di, 14. März 2006 um 23:16 #
>Ja klar, aber was hat das jetzt mit der Echtzeitforschung zu tun.
Na, steht doch im Text:

"Wie das Livesystem demonstriert, ist Linux auf L4 lauffähig und es ist möglich, beliebig viele Instanzen eines Linux-Systems (L4Linux) gleichzeitig im Userspace zu betreiben. Während L4 die Echtzeit-Ausführung von Prozessen garantieren kann (u.a. weil Systemprozesse wie Treiber keine besonderen Privilegien genießen), ordnen sich die Prozesse in der L4Linux-Umgebung dem Scheduling des Linux-Kernels unter. Es ist theoretisch möglich, beliebige Linux-Anwendungen in der L4Linux-Umgebung und somit unter L4 zu betreiben."

Damit währe es beispielsweise möglich eine Regelung mit einer Samplerate von 0.1s als Echtzeitprozess laufen zu lassen, und die Visualisierung und Bedienung (Sollwertvorgabe, Regelparameter, etc.), also die Benutzerschnittstelle, in einem Linux im Userspace zu reallisieren. Dieses Linux könnte dann niemals die Echtzeitfähigkeit des Regelprozesses gefährden, selbst dann nicht, wenn es abstürzt.

>Gerecht in dem Sinne das eine Linux-Instanz sich nicht eigenmächtig mehr Leistung (Zeit) nehmen kann.
Klar, das ist ja gerade die Idee dahinter, aber eher ungerecht, weil ich als Benutzer die Rechenzeit absolut ungerecht verteilen kann ;)
Ich denke die gleichzeitige Ausführung von mehreren Linux-Instanzen ist aber eher ne Spielerei zu Demonstrationszwecken, sowas ist normalerweise keine Anwendung für Echtzeit und ist ja auch schon lange ohne möglich. Wie schon gesagt, bei Benutzersystemen ist Echtzeit in der Regel unerwünscht.

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    Von Mark am Mi, 15. März 2006 um 10:56 #
    Jo Danke.
    Jetzt habe ich es verstanden.
    Eine schöne Sache. Vielleicht kann ich die irgendwann mal benutzten.
    Ich entwickle gerade eine Echtzeit Regelung mit einem Atmega Mikrocontroller. Dort wird die Regelung mit Hilfe von Timer-Interrupts in Echtzeit realisiert. Die Benutzeroberfäche läuft dann so nebenbei.
    Vielleicht wird die Übernächste Generation dann mit einem "richtigen" Computer realisiert, natürlich mit Linux :-)
    Gruß
    Mark
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      Von Schäduller am Mo, 18. September 2006 um 20:35 #
      Ist zwar ganz toll, aber wofür denn ? Es gint doch QNX-Neutrino ====> http://www.qnx.com/
      Flight to mars with QNX - mission possible ;-)

      Allmählich wird's ein bißchen zuviel des Guten mit all den Linux,Unix,BSD-Varianten.
      Weniger kann manchmal mehr sein.
      --- Linux and Microsoft can both go to hell. Apple, too. I love BEOS ---

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