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Do, 16. März 2006, 11:44

Software::Distributionen::Debian

Debian-Installer Etch Beta 2 freigegeben

Die Entwickler des Debian-Installers haben die zweite Betaversion des Programms für die kommende Debian-Version Etch freigegeben.

Für Debian Etch, das gegen Ende des Jahres 2006 erscheinen soll, wird der Installer stark überarbeitet. Unter anderem soll auch eine grafische Installation möglich werden. Der grafische Installer ist jedoch noch nicht Teil von Beta 2, obwohl seine Entwicklung dem Team zufolge signifikante Fortschritte macht. Voraussichtlich wird er in die dritte Betaversion integriert sein.

Unter den Änderungen gegenüber der vorigen Version des Installers findet man einige wesentliche Verbesserungen. So läuft die gesamte Installation nun »hinter einer benutzerfreundlichen Fortschrittsanzeige« durch, die bisherige zusätzliche Konfiguration nach dem Reboot am Ende der Basisinstallation entfällt. Die Installation verwendet die Version 2.6.15 des Linux-Kernels und installiert diese auch. Für die Hardware-Erkennung wird nun udev verwendet. Für die meisten Architekturen ist nun Kernel 2.6.x der Standardkernel. Das installierte System verwendet standardmäßig den UTF-8-Zeichensatz durchgehend. Die Partitionierung der Festplatte kann mit dem Logical Volume Manager (LVM) erfolgen, allerdings noch nicht in allen Architekturen. Der Rescue-Modus soll ebenfalls verbessert sein. Einer der bekannten Mängel des Installers ist, dass das installierte System nur in begrenztem Umfang an die ausgewählte Landessprache angepaßt ist.

Die Betaversion des Installers installiert den aktuellen Entwicklungsstand der Debian-Distribution Etch (Testing). Während eine Netzwerkinstallation einen jeweils tagesaktuellen Stand installiert, installiert ein vollständiger CD- oder DVD-Satz einen Schnappschuss von Testing vom 14. März, der auf den Servern unter »Beta2« zu finden ist. Täglich oder wöchentlich neu erstellte Installationsmedien stehen zusätzlich bereit.

Die angebotenen Installationsmethoden sind die Installation übers Netz, die mit einer ca. 100 MB großen Boot-CD initiiert wird, eine weitere Netzinstallation mit einem verkleinerten Image von 50 MB, das auf visitenkartengroße CDs paßt, vollständige CD-Sätze mit bis zu siebzehn CDs je nach Architektur, vollständige DVD-Sätze mit bis zu drei DVDs sowie Bootdisketten und andere Medien. Die großen Datenmengen der CDs und DVDs lassen sich mit BitTorrent und jigdo, einem System, das die CDs bzw. DVDs aus den einzeln heruntergeladenen Komponenten konstruiert, am besten bewältigen.

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