> Die diskussion wurde von denjenigen losgetreten, in deren Augen die Beschneidung der Freiheiten der Nutzer > durch DRM nichts verwerfliches ist. Dass diese Beschneidungen der GPL diametral entgegengesetzt sind, scheit > sie nicht zu kümmern.
sowie
> Linus heisst DRM gut. Er heisst es gut, wenn Rechte, die die GPL gewährt, durch DRM wieder ausgehebelt und den > Nutzern entzogen werden. Im Umkehrschluss bedeutet das nur dass Linus nicht wirklich daran interessiert ist, > die Rechte, die er seinen Nutzern _selber_ durch die GPL zugetanden hat, zu schützen.
passt hinten und vorne nicht mit der Realität zusammen. Linus ist Programmierer und Pragmatiker im Gegensatz zu R.Stallman. Stallman macht Politik, und versucht soziale Probleme mittels Technik zu lösen, während es Linus weitestgehend egal ist, wo und wie sein Code eingesetzt wird. Der eigentlich Gedanke, der der GPL zu Grunde liegt, ist zwar gut, aber der eingeschlagene Weg ist falsch. DRM löst genauso wenig das Problem von Raubkopien, wie die GPL das Problem des DRM lösen wird. Nebenbei bemerkt, bist du auf meine eigentliche Aussage nicht im geringsten eingegangen. Niemand kann sagen, wie sich eine Lizenz weiter entwickeln wird, und ob man dann mit diesem Resultat auch einverstanden ist.
> Welche "totalitären" Sichtweisen denn bitte? Dass es unsinnig ist, wenn die GPL Rechte gewährt, und diese schon > im nächsten Schritt durch DRM wieder zunichte gemacht werden?
Die Sichtweise, wie andere Leute mit Software umzugehen haben.
> So wie du klingst, hättest du vermutlich auch die Einführung der GPLv2 anno 1991 auch als "totalitär" > bezeichnet, weil die FSF in puncto Nutzerrechte eine eindeutige Stellung bezieht.
Ich bezeichne die GPLv2 auch heute noch in zumindest einigen Bereichen als totalitär. Sie zwingt ihrem Nutzer ein alles oder nichts auf. Die FSF bezieht nicht nur in puncto Nutzerreche eine eindeutige Stellung, sie entmündigt auch die Entwickler.
> durch DRM nichts verwerfliches ist. Dass diese Beschneidungen der GPL diametral entgegengesetzt sind, scheit
> sie nicht zu kümmern.
sowie
> Linus heisst DRM gut. Er heisst es gut, wenn Rechte, die die GPL gewährt, durch DRM wieder ausgehebelt und den
> Nutzern entzogen werden. Im Umkehrschluss bedeutet das nur dass Linus nicht wirklich daran interessiert ist,
> die Rechte, die er seinen Nutzern _selber_ durch die GPL zugetanden hat, zu schützen.
passt hinten und vorne nicht mit der Realität zusammen. Linus ist Programmierer und Pragmatiker im Gegensatz zu R.Stallman. Stallman macht Politik, und versucht soziale Probleme mittels Technik zu lösen, während es Linus weitestgehend egal ist, wo und wie sein Code eingesetzt wird. Der eigentlich Gedanke, der der GPL zu Grunde liegt, ist zwar gut, aber der eingeschlagene Weg ist falsch. DRM löst genauso wenig das Problem von Raubkopien, wie die GPL das Problem des DRM lösen wird.
Nebenbei bemerkt, bist du auf meine eigentliche Aussage nicht im geringsten eingegangen. Niemand kann sagen, wie sich eine Lizenz weiter entwickeln wird, und ob man dann mit diesem Resultat auch einverstanden ist.
> Welche "totalitären" Sichtweisen denn bitte? Dass es unsinnig ist, wenn die GPL Rechte gewährt, und diese schon
> im nächsten Schritt durch DRM wieder zunichte gemacht werden?
Die Sichtweise, wie andere Leute mit Software umzugehen haben.
> So wie du klingst, hättest du vermutlich auch die Einführung der GPLv2 anno 1991 auch als "totalitär"
> bezeichnet, weil die FSF in puncto Nutzerrechte eine eindeutige Stellung bezieht.
Ich bezeichne die GPLv2 auch heute noch in zumindest einigen Bereichen als totalitär. Sie zwingt ihrem Nutzer ein alles oder nichts auf. Die FSF bezieht nicht nur in puncto Nutzerreche eine eindeutige Stellung, sie entmündigt auch die Entwickler.
Bei der GPL steht schon fest, dass sich künftige Versionen nicht wesentlich verändern dürfen, und in der Intention abwärtskompatibel bleiben müssen.