>Sollte GNU/Linux einmal dominierend werden, und damit das gegenwärtige Monopol ablösen, werden GPL Libraries in der Plattform die Freiheit der Vielen einschränken, und damit nicht mehr ethnisch sein. Und was machen wird dann?
erstens geht es nicht darum, dass jeder GNU/Linux verwendet, sondern um Freie Software. Ob man GNU/Linux, ein anderes GNU System, *BSD,... verwendet ist vollkommen egal. Ein Monopol entsteht dadurch auch nicht. Wer wäre denn der Monopolist der die ganzen GNU/Linux Systeme kontrollieren würde? Richard Stallman? Linus Torvalds? SuSE? RedHat? Novell? Debian? FSF? OSI?
Und wo sollen GPL libs die Freiheit von jemanden einschränken? Jeder kann mit GPL libs machen was er will, sie studieren, verändern und weitergeben. Um dir deine Antwort vorweg zu nehmen, ja, man kann natürlich nicht die Macht ausüben anderen die Freiheit zu nehmen die man selber hat. Aber es geht ja auch nicht um Macht, sondern um Freiheit.
Aber es geht ja auch nicht um Macht, sondern um Freiheit.
Und wieder das gleiche Argument: Nur weil Du bestimmte Handlungen einmal mit dem Etikett "Macht" und eine anderes Mal mit dem Etikett "Freiheit" abstempelst, sind sie das noch lange nicht. Beide Begriffe lassen sich fast beliebig mit Inhalt füllen.
Das ist billige Rhetorik. Und wie man an Dir sieht, ist die Rhetorik der FSF recht erfolgreich. Ich bleibe daher skeptisch. Alles, was über die LGPL hinausgeht, muß nicht sein -- egal, welche Software.
Der Willen der Entwickler eines Monopol ist übrigens in dessen Lizensen festgelegt. Aus diesem Grund ist es unerheblich, ob es nun ein tatsächliches Unternehmen dahin gibt, denn auch das sind nur rechtliche Konstrukte -- de facto würde trotzdem Macht durch Markteinfluss ausgeübt, selbst wenn der Preis Null ist und durch niemand geändert werden kann. Wer das befürwortet, handelt in meinen Augen nicht ethisch.
>Und wieder das gleiche Argument: Nur weil Du bestimmte Handlungen einmal mit dem Etikett "Macht" und eine anderes Mal mit dem Etikett "Freiheit" abstempelst, sind sie das noch lange nicht. Beide Begriffe lassen sich fast beliebig mit Inhalt füllen.
Du kannst es sehen wie du willst. Für mich ist Freiheit Entscheidungen zu treffen die hauptsächlich mich betreffen, Macht dagegen Entscheidungen zu treffen die zu einem großteil andere betreffen.
Von mir aus können wir diese Macht auch "Freiheit ala Clausi" nennen und die andere Freiheit "Freiheit ala pinky". Das ändert nichts daran, dass ich diese Macht oder eben "Freiheit ala Clausi" nicht unterstütze.
Monopole schaffen abhängigkeiten, Freie Software schafft keine Abhängigkeiten sondern ermöglicht jedem die Freiheit zu machen was er will (Ausnahme die "Freiheit ala Clausi", anderen diese Freiheit wieder zu verwehren) und die volle Kontrolle über die Technik zu haben die immer stärker sein Leben bestimmt. Das hat absolut nichts mit Monopolen zu tun.
Monopole schaffen abhängigkeiten, Freie Software schafft keine Abhängigkeiten sondern ermöglicht jedem die Freiheit zu machen was er will (Ausnahme die "Freiheit ala Clausi", anderen diese Freiheit wieder zu verwehren, dies wird zumindest bei Copyleft Lizenzen nicht zugestanden) und die volle Kontrolle über die Technik zu haben die immer stärker sein Leben bestimmt. Das hat absolut nichts mit Monopolen zu tun
>Monopole schaffen abhängigkeiten, Freie Software schafft keine Abhängigkeiten sondern ermöglicht jedem die Freiheit zu machen was er will
Denke einfach mal darüber nach, was es bedeuten würde, wenn die libc nicht unter der LGPL, sondern unter der GPL stehen würde. Und dann überlege noch mal, was Du da geschrieben hast.
Für mich ist [...] Macht dagegen Entscheidungen zu treffen die zu einem großteil andere betreffen.
Dann hat die FSF keine Macht, wenn sie entscheidet, die GPL zu empfehlen? Dann hat der einzelne Entwickler keine Macht, wenn er seine wichtige Bibliothek oder Anwendung unter die GPL stellt?
Gerade durch die Definition des "abgeleiteten Werkes" in der GPL beeinflussen diese Entscheidungen andere; sie entsprechen damit Deiner Definition von Macht. Und je allgegenwärtiger GNU/Linux wird, desto mächtiger werden die, die hier Einfluß ausüben können.
Sie zeigen jetzt schon wenig Bereitschaft, die Interessen aller zu berücksichtigen. Im Gegenteil: Sie gängeln bereits diejenigen, die ihre Auffassung von 'Freiheit' nicht teilen.
>Gerade durch die Definition des "abgeleiteten Werkes" in der GPL beeinflussen diese Entscheidungen andere;
Die GPL definiert keine abgeleiteten Werke. Das macht das Urheberrecht, mir wäre es lieber wenn sich das Urheberrecht darum garnicht kümmern würde, aber es macht es nunmal.
erstens geht es nicht darum, dass jeder GNU/Linux verwendet, sondern um Freie Software. Ob man GNU/Linux, ein anderes GNU System, *BSD,... verwendet ist vollkommen egal.
Ein Monopol entsteht dadurch auch nicht. Wer wäre denn der Monopolist der die ganzen GNU/Linux Systeme kontrollieren würde? Richard Stallman? Linus Torvalds? SuSE? RedHat? Novell? Debian? FSF? OSI?
Und wo sollen GPL libs die Freiheit von jemanden einschränken? Jeder kann mit GPL libs machen was er will, sie studieren, verändern und weitergeben. Um dir deine Antwort vorweg zu nehmen, ja, man kann natürlich nicht die Macht ausüben anderen die Freiheit zu nehmen die man selber hat. Aber es geht ja auch nicht um Macht, sondern um Freiheit.
Und wieder das gleiche Argument: Nur weil Du bestimmte Handlungen einmal mit dem Etikett "Macht" und eine anderes Mal mit dem Etikett "Freiheit" abstempelst, sind sie das noch lange nicht. Beide Begriffe lassen sich fast beliebig mit Inhalt füllen.
Das ist billige Rhetorik. Und wie man an Dir sieht, ist die Rhetorik der FSF recht erfolgreich. Ich bleibe daher skeptisch. Alles, was über die LGPL hinausgeht, muß nicht sein -- egal, welche Software.
Der Willen der Entwickler eines Monopol ist übrigens in dessen Lizensen festgelegt. Aus diesem Grund ist es unerheblich, ob es nun ein tatsächliches Unternehmen dahin gibt, denn auch das sind nur rechtliche Konstrukte -- de facto würde trotzdem Macht durch Markteinfluss ausgeübt, selbst wenn der Preis Null ist und durch niemand geändert werden kann. Wer das befürwortet, handelt in meinen Augen nicht ethisch.
Du kannst es sehen wie du willst. Für mich ist Freiheit Entscheidungen zu treffen die hauptsächlich mich betreffen, Macht dagegen Entscheidungen zu treffen die zu einem großteil andere betreffen.
Von mir aus können wir diese Macht auch "Freiheit ala Clausi" nennen und die andere Freiheit "Freiheit ala pinky". Das ändert nichts daran, dass ich diese Macht oder eben "Freiheit ala Clausi" nicht unterstütze.
Monopole schaffen abhängigkeiten, Freie Software schafft keine Abhängigkeiten sondern ermöglicht jedem die Freiheit zu machen was er will (Ausnahme die "Freiheit ala Clausi", anderen diese Freiheit wieder zu verwehren) und die volle Kontrolle über die Technik zu haben die immer stärker sein Leben bestimmt. Das hat absolut nichts mit Monopolen zu tun.
Monopole schaffen abhängigkeiten, Freie Software schafft keine Abhängigkeiten sondern ermöglicht jedem die Freiheit zu machen was er will (Ausnahme die "Freiheit ala Clausi", anderen diese Freiheit wieder zu verwehren, dies wird zumindest bei Copyleft Lizenzen nicht zugestanden) und die volle Kontrolle über die Technik zu haben die immer stärker sein Leben bestimmt. Das hat absolut nichts mit Monopolen zu tun
Denke einfach mal darüber nach, was es bedeuten würde, wenn die libc nicht unter der LGPL, sondern unter der GPL stehen würde. Und dann überlege noch mal, was Du da geschrieben hast.
Dann hat die FSF keine Macht, wenn sie entscheidet, die GPL zu empfehlen? Dann hat der einzelne Entwickler keine Macht, wenn er seine wichtige Bibliothek oder Anwendung unter die GPL stellt?
Gerade durch die Definition des "abgeleiteten Werkes" in der GPL beeinflussen diese Entscheidungen andere; sie entsprechen damit Deiner Definition von Macht. Und je allgegenwärtiger GNU/Linux wird, desto mächtiger werden die, die hier Einfluß ausüben können.
Sie zeigen jetzt schon wenig Bereitschaft, die Interessen aller zu berücksichtigen. Im Gegenteil: Sie gängeln bereits diejenigen, die ihre Auffassung von 'Freiheit' nicht teilen.
Die GPL definiert keine abgeleiteten Werke. Das macht das Urheberrecht, mir wäre es lieber wenn sich das Urheberrecht darum garnicht kümmern würde, aber es macht es nunmal.