> Aber: Die V2 hat sich vor Gericht mehrmals bereits behauptet und ist von daher als sicher anzusehen.
Die GPLv2 enthält "Fehler", die mit dem Update auf v3 behoben werden. Sie ehthält "Lücken", durch die es möglich ist, den Nutzern die Freiheiten, die ihnen durch die GPLv2 garantiert werden, auszuhebeln. So gesehen erfüllt die GPLv2 ihren ZWeck nicht optimal. Die GPLv3 wird diesem Ziel einen Schritt näher sein.
> schliesslich ist es eine zum Großteil neue Lizenz.
Komplett falsch. Die GPLv3 ist die GPLv2 mit ein paar beseitigten legalen "Bugs". Im großen und ganzen handelt es sich um ein und die selbe Copyleft-Lizent, deren Text an die veränderten legalen Begebenheiten seit der Rinführung der v2, angepasst ist. Es ist die selbe Lizenz.
>Die GPLv2 enthält "Fehler", die mit dem Update auf v3 behoben werden. Sie ehthält "Lücken", durch die es möglich ist, den >Nutzern die Freiheiten, die ihnen durch die GPLv2 garantiert werden, auszuhebeln. So gesehen erfüllt die GPLv2 ihren >ZWeck nicht optimal.
Das ist Deine Meinung, sicher auch die der FSF und von vielen (vielleicht der meisten) Entwicklern. Aber es ist nur eine Meinung bzw. Sichtweise. Für Dich mag z.B. die derzeit noch mögliche Kombination von GPL-Code und DRM-Mechanismen ein Fehler oder eine Lücke sein, für Herrn Stallmann ganz sicher auch, für viele ist sie das aber nicht (bspw. Linus Torvalds). Für diejenigen ist es vielleicht eher ein "Bug" in der GPLv3, daß manche "Lücken" aus der GPLv2 "geschlossen" wurden.
> für viele ist sie das aber nicht (bspw. Linus Torvalds).
Torvalds ist ein schlechtes Beispiel. Ihn scheint es nicht zu stören, wenn Rechte und Freiheiten,die die GPL gewährt, einfach durch etwas wie DRM unterwandert werden. Das ist ein Bug in der GPL, der aus der mit der Zeit veränderten Rechtslage hervorgegangen ist. Die GPL wird demnächst an diese neue Rechtslage angepasst.
Dass Linus DRM und die Beschneidung der Nutzerrechte gutheisst, mag seine Meinung sein, aber das bedeutet nicht dass sie im Hinblick auf die GPL legitim (oder relevant) ist.
> Für diejenigen ist es vielleicht eher ein "Bug" in der GPLv3, daß manche "Lücken" aus der GPLv2 "geschlossen" wurden.
Wenn diejenigen der Meinung sind, dass es gutes hat, dass Nutzern durch DRM oder Patente freiheiten entzogen werden, dann sind ihre Meinungen in der GPL-Diskussion mit dem GPL-Grundgedanken unvereinbar und daher auch nicht weiter relevant.
>Ihn scheint es nicht zu stören, wenn Rechte und Freiheiten,die die GPL gewährt, einfach durch etwas wie DRM unterwandert >werden.
Richard Stallmann scheint es auch nicht zu stören, daß Rechte und Freiheiten, die durch die Apache License gewährt werden, einfach durch die GPL unterwandert werden. Ist Richard Stallmann jetzt auch ein schlechtes Beispiel ?
>Dass Linus DRM und die Beschneidung der Nutzerrechte gutheisst ...
Zeige mir doch bitte mal die Stelle, wo Linus Torvalds DRM "gutheißt" !
>Wenn diejenigen der Meinung sind, dass es gutes hat, dass Nutzern durch DRM oder Patente freiheiten entzogen werden ...
Da sind sie wieder, die drei Buchstaben ...
>...dann sind ihre Meinungen in der GPL-Diskussion mit dem GPL-Grundgedanken unvereinbar und daher auch nicht weiter >relevant.
Als offizieller "Eigentümer" des Linux-Kernel ist Linus Tolvalds Meinung zu diesem Thema sicher alles andere als irrelevant. Aber genau da nähern wir uns doch langsam dem Kern der Sache: sollte es nicht in erster Linie alleine dem Autor einer Software überlassen bleiben, welche Lizenz - und auch welche Lizenz derselben - er verwenden möchte ?
> Richard Stallmann scheint es auch nicht zu stören, daß Rechte und Freiheiten, die durch die Apache License gewährt werden, einfach durch die GPL unterwandert werden. Ist Richard Stallmann jetzt auch ein schlechtes Beispiel ?
Die Apache-Lizenz gewährt keine Rechte, die die GPL nicht gewährt.
Es sei denn, du meinst explizit das Recht, den frien Code unfrei zu machen, und Benutzern Rechte zu entziehen, aber wir wollen ja noch im Rahmen der Freien Software bleiben, nicht wahr?
> Nein, weil die GPLv2 Sachen erlaubt, die die GPLv3 nicht erlaubt, und andersherum.
Die Intention ist aber die selbe. Die GPL von anno 1991 _konnte_ einige Sachen nciht Berücksichtigen, die erst 15 Jahre später eingetreten sind. Ein Update auf GPLv3 wird das bewerkstelligen, was schon 1991 "gemeint" war.
Die GPLv2 enthält "Fehler", die mit dem Update auf v3 behoben werden. Sie ehthält "Lücken", durch die es möglich ist, den Nutzern die Freiheiten, die ihnen durch die GPLv2 garantiert werden, auszuhebeln. So gesehen erfüllt die GPLv2 ihren ZWeck nicht optimal. Die GPLv3 wird diesem Ziel einen Schritt näher sein.
> schliesslich ist es eine zum Großteil neue Lizenz.
Komplett falsch. Die GPLv3 ist die GPLv2 mit ein paar beseitigten legalen "Bugs". Im großen und ganzen handelt es sich um ein und die selbe Copyleft-Lizent, deren Text an die veränderten legalen Begebenheiten seit der Rinführung der v2, angepasst ist. Es ist die selbe Lizenz.
>ZWeck nicht optimal.
Das ist Deine Meinung, sicher auch die der FSF und von vielen (vielleicht der meisten) Entwicklern. Aber es ist nur eine Meinung bzw. Sichtweise. Für Dich mag z.B. die derzeit noch mögliche Kombination von GPL-Code und DRM-Mechanismen ein Fehler oder eine Lücke sein, für Herrn Stallmann ganz sicher auch, für viele ist sie das aber nicht (bspw. Linus Torvalds). Für diejenigen ist es vielleicht eher ein "Bug" in der GPLv3, daß manche "Lücken" aus der GPLv2 "geschlossen" wurden.
Torvalds ist ein schlechtes Beispiel. Ihn scheint es nicht zu stören, wenn Rechte und Freiheiten,die die GPL gewährt, einfach durch etwas wie DRM unterwandert werden. Das ist ein Bug in der GPL, der aus der mit der Zeit veränderten Rechtslage hervorgegangen ist. Die GPL wird demnächst an diese neue Rechtslage angepasst.
Dass Linus DRM und die Beschneidung der Nutzerrechte gutheisst, mag seine Meinung sein, aber das bedeutet nicht dass sie im Hinblick auf die GPL legitim (oder relevant) ist.
> Für diejenigen ist es vielleicht eher ein "Bug" in der GPLv3, daß manche "Lücken" aus der GPLv2 "geschlossen" wurden.
Wenn diejenigen der Meinung sind, dass es gutes hat, dass Nutzern durch DRM oder Patente freiheiten entzogen werden, dann sind ihre Meinungen in der GPL-Diskussion mit dem GPL-Grundgedanken unvereinbar und daher auch nicht weiter relevant.
Richard Stallmann scheint es auch nicht zu stören, daß Rechte und Freiheiten, die durch die Apache License gewährt werden, einfach durch die GPL unterwandert werden. Ist Richard Stallmann jetzt auch ein schlechtes Beispiel ?
>Dass Linus DRM und die Beschneidung der Nutzerrechte gutheisst ...
Zeige mir doch bitte mal die Stelle, wo Linus Torvalds DRM "gutheißt" !
>Wenn diejenigen der Meinung sind, dass es gutes hat, dass Nutzern durch DRM oder Patente freiheiten entzogen werden ...
Da sind sie wieder, die drei Buchstaben ...
>...dann sind ihre Meinungen in der GPL-Diskussion mit dem GPL-Grundgedanken unvereinbar und daher auch nicht weiter >relevant.
Als offizieller "Eigentümer" des Linux-Kernel ist Linus Tolvalds Meinung zu diesem Thema sicher alles andere als irrelevant. Aber genau da nähern wir uns doch langsam dem Kern der Sache: sollte es nicht in erster Linie alleine dem Autor einer Software überlassen bleiben, welche Lizenz - und auch welche Lizenz derselben - er verwenden möchte ?
Die Apache-Lizenz gewährt keine Rechte, die die GPL nicht gewährt.
Es sei denn, du meinst explizit das Recht, den frien Code unfrei zu machen, und Benutzern Rechte zu entziehen, aber wir wollen ja noch im Rahmen der Freien Software bleiben, nicht wahr?
Nein, weil die GPLv2 Sachen erlaubt, die die GPLv3 nicht erlaubt, und andersherum.
Die Intention ist aber die selbe. Die GPL von anno 1991 _konnte_ einige Sachen nciht Berücksichtigen, die erst 15 Jahre später eingetreten sind. Ein Update auf GPLv3 wird das bewerkstelligen, was schon 1991 "gemeint" war.