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Fr, 24. März 2006, 12:49

Software::Systemverwaltung

FuseCompress nun stabil

Das Fuse-basierende noch recht junge Dateiesystem FuseCompress, welches ähnlich NTFS ein transparentes Komprimieren von Daten auf Festplatte erlaubt, ist nun nach Aussagen des Entwicklers in einer ersten als stabil bezeichneten Version erschienen.

Das von Milan Svoboda und Anders Aagaard entwickelte FuseCompress bietet ähnlich anderen Dateisystemen ein »mountbares« Linux-Dateisystem, das vor allem durch die genutzte Kompression überzeugen will. Es unterstützt die Kompressionsformate gzip, bzip2 und lzo. In Zukunft soll das Dateisystem darüber hinaus noch ein 7zip Compression-Modul spendiert bekommen. Die geschriebenen Dateien werden im Hintergrund gepackt und mittels Fuse in das System eingebunden.

Fuse (Filesystem in Userspace), auf das auch FuseCompress setzt, stellt ein Linux-Kernel-Modul dar, das es ermöglicht, Dateisystemtreiber vom Kernel-Space in die oberen Schichten (Userland) zu verlagern. Aufgrund der Vereinfachung durch den User-Modus sind in der Vergangenheit eine Vielzahl von Treibern entstanden. Unter anderem setzt auch der Captive-Treiber zum Schreiben von NTFS-Partitionen, genauso wie der Google-Mail-Treiber »GmailFS« oder der SSH-Netzwerktreiber SSHFS auf Fuse auf. Bindungen für zahlreiche Programmiersprachen oder gar die Shell ermöglichen einen relativ einfachen Zugriff auf die Funktonalität von Fuse.

FuseCompress wurde am Donnerstag von den Entwicklern in einer stabilen Version 0.90 freigegeben und kann ab sofort vom Server des Projektes heruntergeladen werden.

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