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Thema: Mögliche Microsoft-Patentklagen gegen Linux

45 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von völlig total ungläubig Dreinsc am Mo, 27. März 2006 um 13:41 #
*gähn* Nach dem x mal Vista verschieben war auch noch Office dran und nu? Muß ein Pausenfüller her. Aber wie immer gibt es zu Lachen wenn Monkey nöhlt("schulden wir es natürlich unseren Aktionären").
Score: 3 Von Andreas am Mo, 27. März 2006 um 13:43 #
wenn ich das schone lese habe ich keinen bock mehr über microsoft und SCO
nach ... zu ... denken ....

was wollen die ??
naja voll-panne ...

ich lebe mit linux und liebe es ;) und manche sachen werden unter linux immmer besser
das kann ich nicht von microsoft sagen ... alleine schon diese scheiss vieren ...
naja es bleibt nun mal eine moneten-paltform ...

Gruss Andreas

Score: 3 Von berndix am Mo, 27. März 2006 um 13:53 #
Man sollte mal das ganze M$ Gedönse analysieren, ob da sich nicht evtl. ein wenig GPL-Code befindet. Wenn ja, sofort publizieren. Im übrigen bin ich einfach so frei und sage jetzt mal was ich denke: "Ballmer, halts Maul, Du nervst!"
  • Score: 3 Von G. W. am Mo, 27. März 2006 um 23:06 #
    > Man sollte mal das ganze M$ Gedönse analysieren, ob da sich
    > nicht evtl. ein wenig GPL-Code befindet.

    Ganz genau. Microsoft- ("M$"-)Produkte sind von oben bis unten voll von GPL-Code. Die GPL-ist-geil-Community hält sich nämlich für oberwichtig und glaubt, dass die ganze Welt ohne ihre Erzeugnisse gar nicht mehr klarkommt. Deswegen steckt natürlich auch in diesem "Gedönse" massenhaft GPL-Code, weil es anders einfach nicht ins paranoid-größenwahnsinnige Vorstellungsvermögen der GPL-ist-geil-Community passt. Folgerichtig muss jetzt nur noch die Infektion sämtlicher Windows- und Office-Produkte nachgewiesen werden.

    Nebenfrage: Warum sollte man denn überhaupt "das ganze M$ Gedönse analysieren"? Um es unter die GPL zu zwingen? Wozu denn? Ich dachte immer, es sei so unglaublich schlecht, dass es niemand sehen will.

    • Score: 3 Von berndix am Di, 28. März 2006 um 04:16 #
      Hä? Ich mag die GPL nicht sonderlich! Ich bin nur gespannt, wieviel GPL-Code sich in M$ Produkten wiederfindet. Komm' schon, abstreiten bringt nix! Denk einfach an den TCP-Stack, den die M$ler von BSD übernommen haben, sonst wäre Vista immer noch nicht "internetfähig"! :)

      Also ich bin schon gespannt...

      • Score: 3 Von gpl am Di, 28. März 2006 um 06:45 #
        der tcp/ip stack von BSD hat mit der gpl aber herzlich wenig zu tun, oder?

        aber trotzdem, auch ms schaut sich einiges ab.
        ich finde es nur immer wieder schön, das closed-source producer behaupten man schaue sich was von denen ab, dabei schaut jeder von jedem ab. nur die os'ler offenbaren ihren code.
        frage? wo kann man sich code leichter klauen? bei ms oder in der open source szene?

        microsoft wollte sich auch mal den doppelklick patentieren lassen, die haben den ja angeblich "erfunden".
        ist nur seltsam das ich das auf meinem amiga auch schon hatte, und da gab es noch kein windows.

        nun denn ....

        Score: 3 Von Tron am Di, 28. März 2006 um 08:05 #
        Das BSD User immer mit steinzeitwissen prahlen müssen. Richtig der TCP/IP Stack wurde von M$ übernommen. Aber er wurde auch nachträglich neu geschrieben.

        Es trifft euch zwar bis ins Mark und ihr wollt die Wahrheit nicht hören. Aber BSD war einmal.

        Weil wir gerade dabei sind. Wie wäre es mal einen ordentlichen Compiler zu schreiben damit ihr nicht immer euer System mit dem guten GNU GCC bauen müsst.

        Ach und das Portsverzeichnis könnt ihr dann gleich mal von GPL Programmen bereinigen. Würde mal sagen, da bleibt dann nicht mehr viel übrig.

        • Score: 3 Von berndix am Di, 28. März 2006 um 18:33 #
          Ich bin kein BSD-User.

          Es trifft euch zwar bis ins Mark und ihr wollt die Wahrheit nicht hören. Aber BSD war einmal.
          Dummes Geschwätz, sorry.

          Eieiei. Da hat jemand mit BSD wohl schlechte Erfahgrungen gemacht und nun trollt man. Ist ja auch wurschd.

          • Score: 3 Von Tron am Mi, 29. März 2006 um 00:33 #
            Du kannst wohl mit Fakten nicht umgehen oder?

            Wenn man einem BSD User also vorwirft das sie bis heute immer noch den unter GPL stehenden GCC verwenden müssen um ihre Ports und ihr Basissystem zu kompilieren statt einen BSD like Compiler zu entwerfen ist man also ein Troll.

            Wenn man den BSD Usern, die die GPL verabscheuen, vorwirft ohne GPL Software in ihren Ports würde es ziemlich dürftig aussehen ist man also ein Troll.

            Geh spielen Kleiner und unterhalte dich mit mir wenn du mal von etwas Ahnung hast.

            • Score: 3 Von berndix am Mi, 29. März 2006 um 01:44 #
              Schön 1:0 für Dich. ;)
              Hättest aber gleich neutral schreiben können. Es hörte sich eben etwas ketzerisch an.

              Geh spielen Kleiner und unterhalte dich mit mir wenn du mal von etwas Ahnung hast.
              Oh ja großer Meister. Bilde Dir was ein, weil Du etwas gewusst hast. Toll. Ich platze gleich vor Neid :)))

      Score: 3 Von Tron am Di, 28. März 2006 um 08:01 #
      Warum sollte man denn überhaupt "das ganze M$ Gedönse analysieren"? Um es unter die GPL zu zwingen?

      In deinem lächerlichen GPL-Hass und deiner M$-Agitation bist du wirklich lächerlich und kannst noch nicht mal das wesentliche erfassen. Nein wir wollen keinen minderwertigen Code von M$ unter die GPL stellen, denn das meiste ist von M$ sowieso geklaut, Stacker & Co oder soll ich weiter für dich ausholen?

      Viel elementarer ist es um bei etwaigen GPL Verstössen M$ zu verklagen und mit Regressforderungen in die erdnahe Umlaufbahn zu katapultieren.

      Score: 3 Von Jehu am Di, 28. März 2006 um 08:25 #
      G.W. schrieb (er hätte es besser gelassen):
      Ganz genau. Microsoft- ("M$"-)Produkte sind von oben bis unten voll von GPL-Code.

      Dein Vorposter schrieb:
      ob da sich nicht evtl. ein wenig GPL-Code befindet

      Kannst Du Labersack nicht mal sinnentnehmendes Lesen lernen? Du nervst.

      Die GPL-ist-geil-Community hält sich nämlich für oberwichtig und glaubt, dass die ganze Welt ohne ihre Erzeugnisse gar nicht mehr klarkommt.

      Dieter Nuhr kennst Du? Sein berühmtestes Motto auch? Halt Dich dran. Ab jetzt. Danke.

      paranoid-größenwahnsinnige Vorstellungsvermögen der GPL-ist-geil-Community passt.

      Mir ist schlecht. Ich muß kotzen.

      Nebenfrage: Warum sollte man denn überhaupt "das ganze M$ Gedönse analysieren"? Um es unter die GPL zu zwingen?

      Intelligenztest: negativ. Nochmal: Lern endlich sinnentnehmendes Lesen, verdammt. DANN kannst Du wiederkommen. Bis dahin: Mach Dich endlich vom Acker. Das hält ja keine Sau aus mit Dir.

      Score: 3 Von dark_star am Di, 28. März 2006 um 08:30 #
      Nur mal als Gedankenspiel: Was würde es MS kosten, sicherzustellen, dass sich kein GPL-Code eingeschlichen hat, z.B. weil ein Mitarbeiter unter Zeitdruck die internen Regeln verletzt hat? Sowas soll ja durchaus mal vorkommen.

      Das Beispiel ReactOS gibts ja auch noch und die müssen nicht an ihre Shareholder denken.

      Daher: Ja, natürlich dürfte es MS-intern ein striktes Verbot geben, GPL-Code zu verwenden und nein, ich glaube nicht, dass sich sowas lückenlos durchsetzen lässt.

      • Score: 3 Von berndix am Di, 28. März 2006 um 18:43 #
        Nur mal als Gedankenspiel: Was würde es MS kosten, sicherzustellen, dass sich kein GPL-Code eingeschlichen hat, z.B. weil ein Mitarbeiter unter Zeitdruck die internen Regeln verletzt hat? Sowas soll ja durchaus mal vorkommen.

        Es kostet MS etwas Mühe das heraus zufinden. In Geld kann ich das nicht sagen. Was es aber an Möglichkeiten für die Zukunft bedeutet und dass sie mit einer Klagewelle rechnen müssen, dürfte klar sein. Wenn was herauskommen sollte, so bin ich der Meinung, dann nimmt man ihnen die Luft zu Pupsen weg und sie müssen wieder, wie alle anderen auch, produzieren und durch Qualität überzeugen. Die losen Mundwerke von MS werden damit geschlossen. Mehr wünsche ich mir gar nicht. ;)

Score: 3 Von catconfuser am Mo, 27. März 2006 um 13:57 #
»Nun, ich glaube, es gibt Experten, die sagen, onanieren macht blind«, sagte der Fielmann-Chef gegenüber der Bäcker-Blume. »Das werde ich nicht kommentieren. Aber so weit das der Fall ist, schulden wir es natürlich unseren Krankenkassen, eine Strategie zu haben«
Score: 3 Von Pffft... am Mo, 27. März 2006 um 14:13 #
diesen FUD abdrucken. Der heise-Artikel zu diesem Nicht-Thema hat inzwischen >1600 Kommentare (viele davon übrigens trotz allem lesenswert).
mehr tja
Score: 3 Von Ich am Mo, 27. März 2006 um 15:05 #
Wer nicht mit Produkt-Qualität überzeugen kann muss sich halt andere Wege suchen.
Score: 3 Von Astan am Mo, 27. März 2006 um 16:45 #
http://www.ntk.net/media/developers.mpg

Schon erschreckend. Ob das von den Vieren kommt?

Score: 3 Von Andreas_M am Mo, 27. März 2006 um 17:16 #
Well, I think there are experts who claim Linux violates our intellectual property. I'm not going to comment. But to the degree that that's the case, of course we owe it to our shareholders to have a strategy. And when there is something interesting to say, you'll be the first to hear it.

Das kann man wohl kaum als Drohung oder Kampfansage ansehen. Was soll er schon sonst sagen, wenn er gefragt wird? :) Für meine Ohren, klingt das eher recht verunsichert.

Score: 3 Von Rudolph Schmidt am Mo, 27. März 2006 um 17:46 #
Auf www.patentfrei.de gibt es einen Fragebogen zum "Patentschutzsystem in Europa". Es geht dabei um die Neuausrichtung des Patentsystems und insbesondere um die Schaffung eines EU-Gemeinschaftspatentes, das wiederum Softwarepatente einführen könnte.

Über den Link kommt Ihr direkt zur Umfrage.

Score: 3 Von Frankes am Mo, 27. März 2006 um 17:56 #
Klar gibt es noch andere Patente, aber die MS-Dateisysteme werden immer als Beispiele eingereicht.

Gerade dabei finde ich eine Sache sehr merkwürdig: Wenn ein Endverbraucher diese Dateisysteme benötige, dann doch nur, um auf Daten eines vorhandenen Windows zuzugreifen. Sprich der Endverbraucher besitzt eigentlich bereits die Nutzungsrechte.

Wird nun ein Programm etc. angeboten, dass dies ermöglicht, sind dann vom Anbieter
tatsächlich noch Patentgebühren zu berappen - auch wenn er es selbst nicht benutzt?
Was ist, wenn ein Endnutzer sich diese Programme selbst schreibt?

Fragen über Fragen und ich werde aus Software-Patenten einfach nicht schlau. Gerade da die ganze Welt auch von Interoperabilität spricht und wollte sich nicht gerade MS daran beteiligen?

http://www.pro-linux.de/news/2005/7785.html

  • Score: 3 Von Erik am Mo, 27. März 2006 um 19:45 #
    So nicht ganz richtig, FAT findet auf portablen Medien wie Sticks oder MP3-Playern Verwendung, weder hat man deshalb automatisch ne "Benutzungsberechtigung" noch ein Windows. Und ersetzen wird man es leider auch nicht so einfach können, solange es für Windows kein äquivalentes Filesystem gibt...


    lg
    Erik

    Score: 3 Von Karsten am Mo, 27. März 2006 um 20:04 #
    Zu:
    > Wenn ein Endverbraucher diese Dateisysteme benötige, dann doch nur, um auf Daten eines vorhandenen Windows zuzugreifen. Sprich der Endverbraucher besitzt eigentlich bereits die Nutzungsrechte.

    Und was ist wenn man kein Windows hat, aber dafür z.B. auf Speicherkarten von Digitalkameras oder MP3-Playern usw. zugreifen will. Die meisten dieser Geräte nutzt das Fat-Dateisystem, wenns nicht gerade so'n Apple-zeugs wie z.B. Ipod und konsorten ist. Wenn M$ es schafft Fat-Unterstützung im Linux-Kernel zu verbieten, wird man viele Dinge mit Linux nicht mehr (legal) auf einfache Weise nutzen können.

Score: 3 Von Fabian am Mo, 27. März 2006 um 18:49 #
...das Microsoft selbst eine Patentklage gegen Linux bzw. Linuxnutzer oder -Distributoren einreichen wird. Das passt einfach nicht zu dem freundlichem Image, welches sie nach außen vermitteln wollen. Wenn überhaupt würden sie so etwas wohl eher über Umwege machen, indem sie jemand anderen Geld zuschieben damit dieser Klage einreicht. Auf diese Weise würden sie ihr Ziel u. U. erreichen können ohne sich dabei selbst "die Finger schmutzig zu machen".
  • Score: 3 Von Rantanplan am Di, 28. März 2006 um 00:21 #
    ... nem anderen "Geld zuschieben", damit er dann die Klage einreicht hat mit SCO auch schon nicht funktioniert. Mag sein, dass es in den USA mit starker Lobby sogar klappen könnte (zB. FAT aus dem Kernel verbannen zu lassen). Ich bin dankenswerterweise nicht einer von den hunderttausenden, unfähigen Note-3-Anwalts-Krautern, die von Abmahngebühren leben und sich zum Teil im Auftrag großer Konzerne so einen sch... wie Software-Patente ausdenken. Aber in einer Bewertung und Urteilsverkündung, wird (hoffentlich) das große öffentliche Interesse eine Rolle spielen, das an Linux nun mal existiert.
    Denn ein Patentrecht, das es erlaubt Dinge wie ein Dateisystem - unabhängig von der Implementierung(!!) - zu patentieren, spricht gegen den gesunden Menschenverstand.
    • Score: 3 Von berndix am Di, 28. März 2006 um 04:19 #
      Wer braucht schon dieses FAT? Zum Glück gibts ext2 Treiber für Windows :P


      Denn ein Patentrecht, das es erlaubt Dinge wie ein Dateisystem - unabhängig von der Implementierung(!!) - zu patentieren, spricht gegen den gesunden Menschenverstand.

      Ich hoffe ja auch immer noch auf den gesunden Menschenverstand, aber je öfter ich die Privaten einschalte, desto mehr komme ich ins Zweifeln. :))

      • Score: 3 Von vogelgrippe am Di, 28. März 2006 um 10:29 #
        ich zitiere :"Nun, ich glaube, es gibt Experten, die sagen, Linux verletzt unser geistiges Eigentum".
        Welches geistiges Eigentum !!! ??? Hat diese KA..firma jemals was selbst erfunden ? Es ist
        doch alles nur geklaut, wenn es wenigstens gut funktionieren wuerde ....
        Score: 3 Von benq am Di, 28. März 2006 um 10:46 #
        > Wer braucht schon dieses FAT? Zum Glück gibts ext2 Treiber für Windows :P

        Aha, und sicher erlauben Dir alle Leute, mal kurz einen ext2 Treiber zu installieren um von ihrem PC Daten auf deinen ext2 USB Stick zu kopieren/zu lesen, den Du ja brauchst weil daheim der LInux-PC die "normalen" Massenspeicher nicht lesen kann ...

        Mit dem gesunden Menschenverstand könntest Du allerdings Recht haben. Die meisten Menschen sind entweder so fixiert, Geld zu verdienen, oder es auszugeben, daß sie für Warums oder Wiesos kein Neuron mehr frei haben.

        Und Glückwunsch :), im Normalfall ist es genau umgekehrt, je mehr man die Privaten einschaltet, desto besser die Gehirnwäsche, dest weniger Zweifel kommen einem, daß Fehler im System a) existieren b) zu Lasten bestimmter Bevölkerungsschichten gehen.

        • Score: 3 Von Jehu am Di, 28. März 2006 um 10:57 #
          Aha, und sicher erlauben Dir alle Leute, mal kurz einen ext2 Treiber zu installieren um von ihrem PC Daten auf deinen ext2 USB Stick zu kopieren/zu lesen, den Du ja brauchst weil daheim der LInux-PC die "normalen" Massenspeicher nicht lesen kann ...

          Die Leute dürfen mir alternativ gerne ne CD brennen, eine E-Mail schicken oder es auf Webspace hochladen :D

          Score: 3 Von berndix am Di, 28. März 2006 um 22:01 #
          Laut H. Schmidt: Privaten = Unterschichten TV :)))

          Aha, und sicher erlauben Dir alle Leute, mal kurz einen ext2 Treiber zu installieren um von ihrem PC Daten auf deinen ext2 USB Stick zu kopieren/zu lesen, den Du ja brauchst weil daheim der LInux-PC die "normalen" Massenspeicher nicht lesen kann ...

          Das ist mir so kurz wie lang. Nicht mein Problem. Es gibt ja noch andere Medien. ;)

Score: 3 Von gustl am Di, 28. März 2006 um 09:47 #
Wenn MS wirklich mit Patentklagen gegen größere Teile von Linux-Distributionen vorgeht, dann haben wir den totalen Patentkrieg. Redhat, möglicherweise IBM, und andere von Linux profitierende Unternehmen werden die Retourkutsche anrollen lassen. Es wird eine recht schmutzige Angelegenheit werden, die Innovationen werden auf der Strecke bleiben und am Ende wird niemand etwas gewonnen haben.

Ausser die Amerikanische Regierung und der Kongress kommen dadurch endlich auf den Trichter, dass Softwarepatente zu haben schlimmer für die Wirtschaft ist, als keine Softwarepatente zu haben. Vielleicht brauchens auch in Europa so einen Patentkrieg um endlich dahinterzusteigen was Softwarepatente bedeuten.

Meine Vorhersage: Es bringt Microsoft viel mehr, wenn sie bei Drohungen bleiben. Die könnten viele Unternehmen an einem Umstieg hindern. Werden erst einmal klare Fronten gezogen könnte dass zur Klärung der Situation beitragen (diverse Patente werden invalidiert, andere bestätigt, aber jeder weiß wo er steht), was sicher nicht im Interesse von Microsoft ist.

  • Score: 3 Von Tron am Di, 28. März 2006 um 09:57 #
    Meine Vorhersage: Es bringt Microsoft viel mehr, wenn sie bei Drohungen bleiben. Die könnten viele Unternehmen an einem Umstieg hindern. Werden erst einmal klare Fronten gezogen könnte dass zur Klärung der Situation beitragen...

    Das sehe ich auch so. Allerdings gehören zu einer Strategie immer zwei Parteien. Warum sollte das Linuxlager wenn es in der strategischen Analyse der Situation nicht sogar den Kampf provozieren?

    Schon mal daran gedacht das es durchaus Hardliner auch in diesem Lager gibt, es sind nicht alle so weichgespült. Wenn also das Linuxlager sich einer strategischen Überlegenheit gewiss sein sollte, z.B. aufgrund der Anzahl der Patente mit der sie einen Stellungskrieg gegenüber Microsoft gewinnen können, dann werden sie es wohl tun. Warum auch nicht.

    Bedenke das das Linuxlager der Firmen aus denjenigen besteht, die mit Microsoft noch einige Rechnungen offen haben.

    • Score: 3 Von patentkrieger am Di, 28. März 2006 um 10:38 #
      Wieso denken alle immer s/w? Der totale Patentkrieg bringt niemandem etwas, das völlige Stillhalten bringt MS nichts. Es wird die Taktik der Nadelstiche werden. Hier und da ein aussichtsreiches Scharmützel, groß genug, um den Wettbewerb zu behindern, klein genug, um nicht alle dicken Fische im IT-Teich aufzuschrecken. Es sei denn, IBM, HP, Novell, RedHat und Co entschließen sich diesbezüglich immer gemeinsam zu agieren.

      Ich nehme an, es wird eine Patentklage seitens MS geben (Testballon), damit alle vor den Drohungen auch Angst haben, und je nach Erfolg geht dann die Taktiererei weiter.

Score: 3 Von Dingdong am Di, 28. März 2006 um 13:01 #
Muss Microsoft nicht sogar klagen ? Ansonsten sollten denen doch, da sie ja Kenntnis von den Verstössen seitens "Linux" haben, irgendwann die Möglichkeit entzogen werden doch noch zu Klagen. Stichwort: Gewohnheitsrecht / Verjährung oder irgendwas in der Art ?
Aber Microsoft macht ja das, was für sie am besten ist.... mich würden solche Aussagen schon beeindrucken wenn ich mir überlege meine Firma auf Microsoft-Produkten oder Linux-Produkten aufzubauen. Sollte Linux wirklich 'verschwinden' bzw. 'nicht mehr legal sein', dann würde meine Firma wohl auch am Ende sein und das kann man sich ja wohl nicht leisten.
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