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Mi, 29. März 2006, 20:20

Gemeinschaft

OSDL kündigen »Fellowship Fund« an

Die Open Source Development Labs (OSDL) haben den »Fellowship Fund« ins Leben gerufen, um Entwickler freier Software bei Bedarf zu fördern.

Die Einrichtung eines solchen Fonds war ein Punkt auf der Wunschliste, die führende Linux-Kernelentwickler im Januar an die Organisation herangetragen hatten, und die OSDL hatten die Erfüllung sämtlicher Wünsche zugesagt. Laut Stuart Cohen, dem Geschäftsführer der Labs, hat der neu gegründete technische Beirat den Fonds angeregt. OSDL sei, da es neutral sei, in der besten Position, die Entwickler auf diese Weise zu unterstützen.

Ziel des OSDL Fellowship Funds ist es, Entwicklern finanzielle Förderung zukommen zu lassen, besonders dann, wenn es sich um »kritische« freie Projekte handelt und ein Entwickler anderweitig nicht in der Lage wäre, seine Arbeit sinnvoll fortzusetzen.

Um in den Genuss von Unterstützung zu kommen, muss man sie beantragen. Der Vorstand wird dann, unterstützt von seinem technischen Beirat, über die Förderung und den gewährten Betrag entscheiden. Wie man die Förderung beantragt und wie man umgekehrt durch Spenden zu dem Fonds beitragen kann, muss man zur Zeit per Email bei den OSDL erfragen. Die Adresse findet man auf der Homepage des Fonds.

Die OSDL verfügen über zwei weitere Fonds. Im letzten Jahr wurde der »IP Support Fund« gegründet, der Entwickler in rechtlichen Fragen unterstützen soll. Der Linux Legal Defense Fund (LLDF) war im Jahr 2003 geschaffen worden, um Linus Torvalds gegen eine Klage von SCO verteidigen zu können. Er soll heute ganz allgemein freien Entwicklern und Projekten helfen, sich gegen Urheberrechts- oder Patentklagen zur Wehr zu setzen.

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Kommentare (Insgesamt: 4 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Umsonst! (Marcel, Do, 30. März 2006)
Re: Umsonst! (Simen, Mi, 29. März 2006)
Re: Umsonst! (Blacksheep, Mi, 29. März 2006)
Umsonst! (Sebalin, Mi, 29. März 2006)
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