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Mo, 3. April 2006, 15:44

Unternehmen

Microsoft nicht mehr auf deutschen Linux-Messen

Wie Microsoft heute bekannt gab, wird es »nach erfolgreicher Teilnahme 2004 und 2005 am LinuxTag in Karlsruhe« in diesem Jahr nicht mehr am LinuxTag teilnehmen.

»Der LinuxTag hat uns zwei Jahre lang eine hervorragende Plattform geboten, um Kontakte in die Community zu knüpfen und unsere Lösungsansätze vorzustellen sowie wichtige übergreifende Themen wie Sicherheit und Interoperabilität in verschiedenen Facetten zu beleuchten«, sagte Alfons Stärk, Manager Platform Strategy der Microsoft Deutschland GmbH. Jetzt will der Konzern laut eigenen Aussagen mit den Ansprechpartnern »vertiefende Gespräche zu dezidierten Fragestellungen« führen. Auch für die LinuxWorld Conference & Expo hat das Unternehmen seine Teilnahme abgesagt. Die anfänglich zarten Annäherungsversuche des Konzerns an die deutsche Linux-Community sorgten ursprünglich für eine Menge Wirbel. Erstmals trat das Unternehmen mit der Community mit einer Anzeige des Linux-Magazins in Kontakt. Die Anzeige wurde von Microsoft selbstverständlich bezahlt. Die so erzielten Einnahmen hat das Linux-Magazin daraufhin dem Debian-Projekt gespendet, einer Linux-Distribution, die von unabhängigen Programmierern entwickelt wird.

Den ersten Auftritt auf einer Linux-Messe gab die Microsoft GmbH auf dem LinuxTag. Laut Microsoft wurden auf den Messen zahlreiche Diskussionen geführt und Projekte angeregt. »Die guten Erfahrungen und fundierten Gespräche mit der Community führen dazu, dass die Themen Interoperabilität, Heterogenität und Services for Unix auch in Zukunft im Fokus von Microsoft und seinen Partnern stehen wird«, so der Hersteller.

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