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Mi, 5. April 2006, 15:45

Hardware::Systeme

Umfrage findet geringes Interesse an Linux in eingebetteten Systemen

Das Interesse an Linux in eingebetteten Systemen bleibt gering, ermittelte die EE Times in einer Umfrage.

Nur 17 Prozent der Entwickler eingebetteter Systeme verwenden zur Zeit Linux, besagt eine kürzlich von der EE Times und ihrer Schwesterpublikation »Embedded Systems Design« durchgeführte Umfrage. 66 Prozent der Antwortenden bezeugten kein Interesse an Linux, zumindest nicht in näherer Zukunft. Von diesen 66 Prozent waren 34 Prozent gar nicht interessiert, 32 Prozent nicht in nächster Zeit. Weitere 17 Prozent bekundeten, Linux wahrscheinlich bald einzusetzen. Im Jahr zuvor hatten noch 24 Prozent der Teilnehmer der Umfrage angegeben, Linux zu verwenden.

Grob gesagt benutzt also rund ein Drittel der Entwickler Linux oder plant dies zu tun. Ein weiteres Drittel wird in nächster Zeit kein Linux einsetzen und das dritte Drittel hat kein Interesse an Linux.

Von denen, die den Einsatz von Linux im eingebetteten Bereich in Erwägung ziehen, gaben 71 Prozent niedrige Kosten als Grund an, 61 Prozent die Anpaßbarkeit und Erweiterbarkeit. Von denen, die Linux nicht einsetzen wollen, gaben 60 Prozent an, dass Inkompatibilität mit Anwendungen und Treibern ein Grund für sie war. 31 Prozent sehen Probleme mit der Echtzeitfähigkeit von Linux und 28 Prozent Probleme mit dem Support.

Unabhängig von der Wahl des Betriebssystems war für 54 Prozent der Teilnehmer die Echtzeitfähigkeit eines der wichtigsten Auswahlkriterien. An der Umfrage nahmen 1217 Leser der Zeitschriften teil.

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