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Mo, 10. April 2006, 08:05

Software::Systemverwaltung

Neue nVIDIA-Grafiktreiber veröffentlicht

nVIDIA hat Version 1.0-8756 seines proprietären Grafiktreibers für Linux und Solaris veröffentlicht.

In dieser Version kam Unterstützung für die Grafik-Chips GeForce 7300, GeForce 7400 Go, GeForce 7600 und GeForce 7900 hinzu. OpenGL-Anwendungen können nun laufen, während die X-Erweiterung Composite aktiviert ist. Einzelheiten hierzu sollte man dem Anhang »The X Composite Extension« der README-Datei entnehmen.

Die Hardwarebeschleunigung für die X-Erweiterung Render ist nun standardmäßig eingeschaltet. Mit einer neuen Konfigurationsoption können OpenGL-Anwendungen in den Alpha-Kanal des X Window Systems zeichnen. Das NVIDIA-Kernelmodul unterstützt nun den Systembus i2c. Über diesen Bus kann der Kernel typischerweise Informationen von Sensoren abfragen, wozu auch die Umdrehungsgeschwindigkeit von Lüftern gehören kann. Der Anhang in der README-Datei, der i2c erklärt, schweigt sich jedoch über die konkrete Verwendung aus.

Mit einem Linux-Kernel ab 2.6.14 soll der neue Treiber bessere Unterstützung für die Energieverwaltung bringen und das Suspendieren auf die Festplatte soll funktionieren. Der Treiber ist jetzt ferner konform zu Version 1.4 der GLX-Spezifikation. OpenGL-Anwendungen, die in Xinerama laufen, können nun Fenster mit mehr als 4096 Pixel Breite verwenden. Neben einigen weiteren Verbesserungen erhielt der Treiber auch eine Anpassung an die neuesten Versionen des Linux-Kernels.

Alle nVIDIA-Grafiktreiber für Linux, BSD und Unix findet man auf der Unix-Treiberseite. Der Treiber ist nach wie vor proprietär und besteht aus einem Binärmodul, das über ein kleines Anpassungsmodul in den Kernel geladen wird. Bei der Installation wird geprüft, ob ein passendes Anpassungsmodul im Paket enthalten ist oder von der Nvidia-Webseite heruntergeladen werden kann. Ist das nicht der Fall, kann mit dem Quellcode des Anpassungsmoduls ein eigenes Modul compiliert werden. Bei Problemen kann man das von Nvidia eingerichtete Linux-Hilfeforum konsultieren oder sich gegebenenfalls auch per Email an den Support wenden.

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