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Mo, 10. April 2006, 08:07

Software::Distributionen::Debian

Anthony Towns zum Debian-Projektleiter gewählt

Die Wahl zum Debian-Projektleiter endete mit einem klaren Votum für Anthony Towns, der damit für das nächste Jahr den Kurs des Projektes bestimmen wird.

Sieben Bewerber hatten in diesem Jahr für das Amt kandidiert, der bisherige Amtsinhaber Branden Robinson stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Die sieben Bewerber waren Jeroen van Wolffelaar, Ari Pollak, Steve McIntyre, Anthony Towns, Andreas Schuldei, Jonathan (Ted) Walther und Bill Allombert. Die Wahlkampfreden (auch »Plattformen« genannt) der Kandidaten sind weiterhin auf der Webseite der Wahl zu finden. Anthony Towns hatte eine sehr ausführliche Erklärung abgegeben, was er erreichen will. Unter seinen Zielen sind die Erhöhung der Geschwindigkeit bei Veröffentlichungen, Updates, Aufnahme von neuen Entwicklern, Treffen von Entscheidungen usw. Er will mehr Betaversionen der Distribution, die Ende dieses Jahres in der neuen stabilen Version »Etch« gipfeln sollen.

Anthony Towns konnte sich bereits als Release-Manager von Debian profilieren und sich klar gegen die anderen Kandidaten durchsetzen. Von den 972 Debian-Entwicklern gaben 421 ihre Stimme ab, was einer Beteiligung von 43,3 Prozent entspricht. Das Debian-Wahlverfahren »Condorcet« vergleicht die abgegebenen Stimmen für jeweils zwei Kandidaten paarweise miteinander. Da Anthony Towns im direkten Vergleich mit jedem anderen Kandidaten mehr Stimmen erhielt, waren keine weiteren Rechenschritte nötig, um den Sieger zu ermitteln.

Der Debian-Projektleiter bestimmt ein Jahr lang die Richtlinien der Politik des Projektes und füllt damit eine ähnliche Rolle aus wie ein Regierungschef. Er kann viele Aufgaben delegieren und andere Entwickler mit entsprechenden Vollmachten ausstatten.

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