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Di, 11. April 2006, 12:27

Software::Entwicklung

OpenCVS vermeldet Fortschritte

Auf dem Weg zu einer vollständigen Alternative zu GNU CVS stellte das OpenBSD-Projekt die ersten Resultate ihrer Bemühungen in Form von OpenRCS vor.

Die Entwickler der OpenBSD-Distribution hatten eine eigene Version von GNU CVS vor einiger Zeit angekündigt. Wie Jean-François Brousseau vor über einem Jahr bekannt gab, wurde das unter dem Namen »OpenCVS« getaufte Projekt nach den Diskussionen über die bekannt gewordenen GNU CVS-Sicherheitslücken begonnen. »Obwohl CVS weit verbreitet ist, stand die Entwicklung für die letzten Jahre beinahe still und viele Sicherheitsprobleme traten auf, sowohl in der Implementierung als auch im Mechanismus.«

So soll die neue Implementierung so kompatibel wie möglich mit GNU CVS bleiben, ohne die Sicherheit des Systems zu kompromittieren. »Sorgfältiges Programmieren, strikte Überprüfungen im Netzwerkeingabe-Pfad durchführen und umgrenzte Puffer-Operationen (bounded buffer operations) verwenden«, so die Maxime des Entwicklers. Ferner will Brousseau »Privilege separation« verwenden, um die Auswirkungen einer möglichen Sicherheitslücke zu verringern.

Nun gab das Team einen Teil der neuen Implementierung - das Revision Control System (RCS) - frei. Das System verwaltet mehrere Versionen einer Datei und ist in der Lage, verschiedene Revisionen zu identifizieren und zusammenzufassen. Damit, verspricht das Team, sei die wichtigste Komponente für eine Alternative zu GNU CVS erstellt worden. Die kommende Arbeit beschränkt sich nun auf die Entwicklung des eigentlichen OpenCVS.

Interessenten findet die aktuelle Version von OpenRCS im CVS des Projektes, das ebenfalls via Web-Oberfläche durchsucht werden kann. Eine erste Version von OpenCVS soll »bald« veröffentlicht werden, teilten die Entwickler vor sechzehn Monaten mit.

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